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Suzuki Across: Neuer Plug-in-Hybrid-SUV auf RAV4-Basis

549 Wörter3 Min LesezeitVon Jules Dubois
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© Auto-mag

Suzuki präsentiert eine neue Generation seines Plug-in-Hybrid-SUVs Across. Basierend auf der sechsten Generation des Toyota RAV4 bietet das Modell eine Systemleistung von 304 PS dank Plug-in-Hybrid-Antrieb und Allradantrieb E-Four. Es verfügt über eine 22,7-kWh-Batterie und Schnellladung mit bis zu 50 kW.

"Dieser Suzuki verbirgt seine Herkunft besser als das Vorgängermodell, dank seines neuen schwarzen Kühlergrills, der die Fahrzeugpersönlichkeit komplett verändert." — Le Blog Auto

suzuki across 2026

Ein eingestandenes Toyota RAV4-Double

Der Suzuki Across der zweiten Generation macht keinen Hehl aus seiner Herkunft. Wie sein 2020 eingeführter Vorgänger basiert er auf dem Toyota RAV4, nun in dessen sechster Generation. Diese Partnerschaft ermöglicht es Suzuki, Hybridmodelle anzubieten, ohne eigene Technologie entwickeln zu müssen.

Die Unterscheidung bleibt minimal, aber effektiv. Der schwarze Kühlergrill ersetzt das durchbrochene, lackfarbene Element des RAV4 und verleiht dem SUV einen markanteren Charakter. Hinten ist es reiner Toyota. Vier Farben werden angeboten: Massive Gray, Ever Rest, Super White und Attitude Black.

Antrieb: 304 PS als Plug-in-Hybrid

Unter der Haube bietet Suzuki nur einen Antrieb: den Plug-in-Hybrid. Der 2,5-Liter-Benziner leistet 143 PS und kombiniert sich mit zwei Elektromotoren (150 kW vorne und 40 kW hinten) für eine Systemleistung von 304 PS.

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Die angekündigten Leistungswerte sind solide: 0 auf 100 km/h in 6,1 Sekunden bei einer Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h. Der Allradantrieb E-Four ist serienmäßig – ein Plus für Nutzer, die leichte Geländefähigkeiten suchen.

Eine großzügigere Batterie

Die 22,7-kWh-Batterie stellt einen substanziellen Gewinn gegenüber vielen Konkurrenten dar. Das Onboard-Ladegerät akzeptiert bis zu 11 kW Wechselstrom, während die Schnellladung bis zu 50 kW Gleichstrom ermöglicht. Diese Spezifikationen platzieren den Across im oberen Segment der Plug-in-Hybrid-SUVs.

Die elektrische Reichweite bleibt abzuwarten, da die Homologationsdaten noch nicht vorliegen. Neue Halbleiter aus Siliziumkarbid verbessern die Systemeffizienz und schaffen gleichzeitig mehr Platz im Innenraum.

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Überarbeitetes Interieur

Das Interieur übernimmt die von Toyota bevorzugte "Insel-Architektur", die die wichtigsten Bedienelemente um den Fahrer gruppiert. Das Cockpit besteht aus einem 12,3-Zoll-Kombiinstrument und einem 12,9-Zoll-Zentraldisplay. Erstmals erhält der Across ein Head-up-Display.

Der Fahrersitz bietet 10 elektrische Verstellungen mit Memory-Funktion, der Beifahrersitz 8 Verstellungen. Beide Vordersitze sind dreistufig beheizbar und mit einer Mischung aus Stoff und Kunstleder bezogen. Der Kofferraum fasst laut VDA-Norm 446 Liter, verfügt über eine handsfree Heckklappe und eine fast flach umklappbare Rücksitzbank.

Wann ist er verfügbar und zu welchem Preis?

Markteinführungsdatum und Preise hat Suzuki Frankreich noch nicht mitgeteilt. Der Hersteller beschränkt sich vorerst auf die Enthüllung der technischen Daten dieses zweiten Across.

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Diese Badge-Engineering-Strategie wirft Fragen zur Preispositionierung auf. Gegen einen Peugeot 3008 Hybrid, einen Volkswagen Tiguan eHybrid oder einen Hyundai Tucson PHEV muss der Across einen attraktiven Preis bieten, um seine Existenz zu rechtfertigen. Das erste Modell bewegte sich um die 50.000 Euro – eine stolze Summe für einen Suzuki.

Das Wagnis bleibt riskant. Ein großes Plug-in-Hybrid-SUV auf einem französischen Markt anzubieten, der dieser Antriebsart zunehmend skeptisch gegenübersteht, erfordert solide Preisargumente. Suzuki muss überzeugen, dass sein Markenname den Umweg vom Original Toyota wert ist.


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Jules Dubois

Spezialist électrique, hybride, batterie, recharge, autonomie, technologies, electrique, nouveaute

Journaliste automobile passionné par la mobilité électrique et les nouvelles technologies. Après 10 ans dans la presse spécialisée, Jules décrypte ...

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