Stellantis-Werk Poissy bis mindestens 2028 gesichert
Das Stellantis-Werk in Poissy wird seinen Betrieb bis mindestens 2028 aufrechterhalten und sichert damit die Arbeitsplätze von über 2.000 Beschäftigten. Der Konzern investiert 20 Millionen Euro, um die Aktivitäten des Standorts zu diversifizieren und die Anlagen zu modernisieren – trotz einer aktuell rückläufigen Produktion von nur 400 Opel Mokka und 15 DS3 pro Tag.
"Wir haben uns verpflichtet, ihm eine Zukunft zu geben, und daran halten wir fest" — Stellantis-Sprecher
Eine gedrosselte Produktion, aber eine gesicherte Zukunft
Der letzte Automobilproduktionsstandort in Île-de-France hatte in den letzten Monaten Atemnot. Mit einer Taktung von nur 400 Opel Mokka und 15 DS3 pro Tag lief das Werk in Poissy eindeutig auf Sparflamme. Gerüchte über eine Schließung beunruhigten die 2.000 Mitarbeiter des Standorts zu Recht.
Éric Haan, Werkleiter, hat die Belegschaft offiziell beruhigt. Kein Sozialplan am Horizont. Die Aktivitäten werden sich sogar mit neuen Industrieprojekten diversifizieren. Ein Team könnte wegfallen, aber die 700 betroffenen Personen werden in andere Bereiche versetzt.
20 Millionen Euro für die Modernisierung des Industriestandorts
Stellantis setzt mit einer Investition von 20 Millionen Euro stark auf Poissy. Diese Mittel werden hauptsächlich für die Modernisierung der Blecharbeitslinien verwendet. Der Konzern bereitet auch die Aufnahme neuer Aktivitäten wie Metallrecycling oder die Wiederverwendung von Autoteilen vor.
Diese Diversifizierungsstrategie soll es dem Standort ermöglichen, weniger ausschließlich von der Fahrzeugmontage abhängig zu sein. Ein Ansatz, der zu den neuen Herausforderungen der Automobilindustrie im Angesicht der Energiewende passt.
Die lokalen Politiker atmen auf
Auf politischer Seite atmet man erleichtert auf. Sandrine Dos Santos, LR-Bürgermeisterin von Poissy, spricht von einer "großartigen Nachricht für die Stadt und die Region". Der Renaissance-Abgeordnete Karl Olive zeigt sich zufrieden, bleibt aber hinsichtlich der künftigen Entwicklungen vorsichtig.
Die Gewerkschaften verfolgen die gleiche Linie: erfreut über die Ankündigung, aber wachsam gegenüber der möglichen Abschaffung eines Arbeitsteams.
Welche Kompatibilität mit dem PSG-Stadionprojekt?
Die Sicherung des Werks wirft eine wichtige Frage wieder auf: Kann Poissy noch den zukünftigen Stadionbau des PSG beherbergen? Der Pariser Club sucht ein Grundstück für den Bau seines eigenen Stadions, und der Standort war als eine der möglichen Optionen im Gespräch.
Mit der Bestätigung des Industriebetriebs bis 2028 scheint dieser Weg kompromittiert. Der PSG wird sich wahrscheinlich anderen Lösungen zuwenden müssen, um sein Projekt eines eigenen Stadions zu verwirklichen.
Das Stellantis-Werk in Poissy gewinnt also vier Jahre Aufschub, mindestens. Es bleibt abzuwarten, ob die Diversifizierung der Aktivitäten die langfristige Zukunft des Standorts über diesen Termin hinaus sichern kann. Vorerst können 2.000 Familien der Zukunft mit mehr Gelassenheit entgegensehen.
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Geschrieben von
Jules DuboisSpezialist électrique, hybride, batterie, recharge, autonomie, technologies, electrique, nouveaute
Journaliste automobile passionné par la mobilité électrique et les nouvelles technologies. Après 10 ans dans la presse spécialisée, Jules décrypte ...
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