Ford Mach-E California Special & Cupra Tavascan 2026: Neue Elektro-Modelle

Ford und Cupra starten 2026 mit neuen Elektro-Modellen durch. Die Mustang Mach-E erhält eine California Special-Edition und Preisnachlässe bis zu 2.000 €, während der Tavascan eine neue Einstiegsversion mit 190 PS bekommt, um direkt mit Tesla und Volkswagen zu konkurrieren.
"Die GT California Special würdigt den Platz der Mustang Mach-E in der Mustang-Familie und zollt gleichzeitig den kalifornischen Ford-Händlern Tribut, die in den 1960er Jahren den Verkaufserfolg der Mustang begründeten." — Ford Motor Company
Ford setzt auf Nostalgie mit der California Special
Ford holt die schweren Geschütze raus, um das Interesse an seiner Mustang Mach-E neu zu entfachen, deren Verkäufe in Europa nur schleppend anlaufen. Die neue GT California Special lehnt sich direkt an die gleichnamige Mustang von 1968 an, die geschaffen wurde, um die kalifornischen Händler zu feiern, die den Erfolg des amerikanischen Muscle Cars trugen.

Diese Sonderserie zeichnet sich durch 20-Zoll-Räder in Carbon-Grau mit GT/CS-Schriftzug, spezifische Navy-Blau-Abzeichen und vor allem durch einen breiten dekorativen Streifen aus, der über die gesamte Motorhaube verläuft. Letzterer kombiniert Grau-, Schwarz- und Blautöne, die an kalifornische Sonnenuntergänge erinnern. Im Innenraum erhalten die Performance-Sitze eine perforierte Navy-Blau-Polsterung aus Sensico, einem synthetischen Material, das haltbarer ist als traditionelles Leder.
Preisnachlässe zur Rückeroberung des Marktes
Wichtiger als die Ästhetik ist, dass Ford seine Preispolitik mit signifikanten Nachlässen anpasst. Die Version RWD Standard Range 73 kWh wird um 1.000 € günstiger, während die Premium RWD Extended Range 88 kWh um 2.000 € fällt. Diese Reduzierungen positionieren die Mach-E wettbewerbsfähiger gegenüber ihren europäischen und chinesischen Rivalinnen.
Die Reichweite verbessert sich ebenfalls durch die Einführung von Rollwiderstandsarmen Reifen bei den Premium-Versionen. Die offiziellen Werte erreichen nun 615 km beim Hinterradantrieb und 555 km beim Allradantrieb laut WLTP-Zyklus. Eine willkommene Verbesserung für ein Modell, das hier gegenüber der Konkurrenz im Rückstand war.
Der Tavascan kontert mit einer Einstiegsversion
Seinerseits bleibt Cupra nicht untätig und enthüllt eine neue Einstiegsvariante für seinen Tavascan. Diese Version verzichtet auf die 77-kWh-Batterie zugunsten eines kompakteren 58-kWh-Akkus mit LFP-Chemie (Lithium-Eisen-Phosphat), der günstiger in der Produktion ist.

Der Elektromotor leistet 140 kW, also 190 PS, identisch mit der Endurance-Version, aber die Reichweite sinkt logischerweise auf 435 km WLTP gegenüber 552 km bei der Top-Ausführung. Das Schnellladen bleibt mit 135 kW Gleichstrom effizient und ermöglicht einen Ladevorgang von 10% auf 80% in 26 Minuten.
Ab welchem Preis?
Cupra hat den genauen Preis dieser Einstiegsversion noch nicht kommuniziert, aber sie sollte sich logischerweise unter den aktuellen 46.590 € der Basisversion positionieren. Diese Strategie zielt darauf ab, direkt mit dem Tesla Model Y und den Elektro-SUVs der Volkswagen-Gruppe wie dem ID.4 zu konkurrieren.
Das Interieur des Tavascan entwickelt sich ebenfalls weiter: Die kapazitiven Tasten werden zugunsten echter physischer Bedienelemente am Lenkrad aufgegeben. Das digitale Instrumentencluster wächst von 5,3 auf 10,25 Zoll, während der zentrale 15-Zoll-Bildschirm das Android Automotive-System anstelle der hauseigenen Cariad-Software der Volkswagen-Gruppe nutzt.
Anhaltende Herausforderungen für beide Modelle
Trotz dieser Verbesserungen stehen Mustang Mach-E und Tavascan vor großen Herausforderungen. Der amerikanische SUV leidet unter einem verwaschenen Image – weder richtig Mustang noch traditioneller SUV – während das spanische Modell unter seiner chinesischen Herkunft leidet, die es vom französischen Umweltbonus ausschließt.

Die Verkaufszahlen bleiben für beide Modelle überschaubar. In Frankreich kommt die Mach-E auf weniger als 1.000 Neuzulassungen pro Jahr, während ein Peugeot ee-3008 [/article/peugeot-remplace-le-puretech-par-le-moteur-turbo-100-sur-208-et-2008] die 15.000 Einheiten übersteigt. Der Tavascan, der erst kürzlich eingeführt wurde, tut sich ebenfalls schwer, sich gegen die etablierten Referenzen in diesem Segment durchzusetzen.
[DIDYOUKNOW type="Point technique"] Die neuen LFP-Batterien der Einstiegsversion des Tavascan bieten eine längere Lebensdauer als NMC-Batterien, aber eine geringere Energiedichte.Geschrieben von
Jules DuboisSpezialist électrique, hybride, batterie, recharge, autonomie, technologies, electrique, nouveaute
Journaliste automobile passionné par la mobilité électrique et les nouvelles technologies. Après 10 ans dans la presse spécialisée, Jules décrypte ...
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