Škoda Elroq & Enyaq 2026: LFP-Batterien & neue Technologien

Der Elroq hat sich als zweitmeistverkaufter Elektro-SUV in Europa etabliert, mit über 95.300 ausgelieferten Exemplaren 2025. Der Enyaq belegt Platz sieben. Um diesen Schwung zu halten, rollt Škoda ab Mitte 2026 eine Reihe großer Updates aus: neue LFP-Batterie, Android-Infotainment, V2L-Funktion und ein 21-Liter-Frunk.
"Der Elroq 60 erhält eine LFP-Batterie mit 58 kWh und einen Motor mit 140 kW, aber die Ladeleistung sinkt auf 105 kW gegenüber zuvor 165 kW" — Škoda International
Android hält Einzug ins Cockpit
Die beiden tschechischen SUV bekommen eine komplett überarbeitete Android-Oberfläche. Der Startbildschirm gewinnt an Klarheit mit einer anpassbaren Raster-Navigation und einer ultraschnellen Suchfunktion. Der echte Clou? Ein integrierter App Store direkt im Auto. Spotify, YouTube, Spiele, Wetter... alles wird ohne Smartphone zugänglich.
Der Digital Key hält bei Škoda Einzug. Ihr Telefon ersetzt endgültig den klassischen Schlüssel: Entriegeln, Verriegeln und Starten laufen über die App. Noch besser: Sie können den Zugang direkt über die Wallet-App mit der Familie teilen.
LFP-Batterie: Weniger Power, mehr Ausdauer
Die bedeutendste Änderung betrifft die 60-Basismodelle. Schluss mit der 59-kWh-NMC-Batterie, her mit den LFP-Zellen mit 58 kWh netto in Cell-to-Pack-Architektur. Diese Technologie, bereits von Ford für Explorer und Capri übernommen, verspricht eine höhere Lebensdauer und reduzierte Produktionskosten.
Kehrseite der Medaille: Die Motorleistung sinkt von 150 auf 140 kW (190 PS), und die Beschleunigung verlängert sich leicht. Der Elroq 60 schafft den Sprint von 0 auf 100 km/h jetzt in 8,5 statt 8,0 Sekunden. Noch gravierender: Die Schnellladeleistung fällt auf maximal 105 kW, was den Ladevorgang von 10 auf 80% auf 26 Minuten verlängert.
Welche Reichweite mit den neuen Batterien?
Škoda hält sich bei den WLTP-Reichweiten der LFP-Versionen bedeckt. Bisher werden nur Leistungsdaten kommuniziert. Die 85-Varianten behalten ihre 77 kWh netto bei, mit Reichweiten zwischen 503 und 573 km je nach Ausführung.
Endlich ein Frunk verfügbar
Eine Premiere für die MEB-Plattform bei Škoda: Die Ankunft eines Frunk mit 21 Litern unter der vorderen Motorhaube. Dieser Zusatzkoffer, mit Gasdruckfedern für einfaches Öffnen, kann Ladekabel oder kleine Gegenstände aufnehmen. Ein Detail, das im Alltag den Unterschied macht.
Die kabellose Phone Box-Ladefunktion entwickelt sich zum Qi2-Magnetstandard mit einer Leistung bis zu 25 W. Die USB-C-Ports im Innenraum steigen alle auf 45 W. Noch praktischer: Die Tips-App führt die Nutzer mit Mini-Tutorials, um alle versteckten Funktionen auszuschöpfen.
V2L und Ein-Pedal-Fahren
Die V2L-Funktion (Vehicle-to-Load) verwandelt Ihren Škoda in eine mobile Stromquelle. Schließen Sie einen Campingkühlschrank, Elektrowerkzeuge an oder laden Sie ein E-Bike direkt von der Batterie. Eine 230V-Steckdose im Kofferraum rundet das Paket ab.
Der One Pedal-Modus wird mit zwei Rekuperationsstufen verfeinert. Ein vollständiger Stopp ist nun möglich, ohne das Bremspedal zu berühren, was den Stadtverkehr flüssiger macht.
Gegen die Konkurrenz – welche Strategie?
Der Elroq liegt in Europa mit seinen 95.300 Verkäufen deutlich vor dem Tesla Model Y (ca. 85.000). Der Enyaq hält sich mit 79.600 Zulassungen in den Top 10. Dieser Erfolg erklärt sich durch ein überzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis und einen pragmatischen Technologieansatz.

Zum Vergleich: Der MG MGS6 EV bietet 362 PS und 485 km Reichweite für etwa 54.000 € in der 4x4-Version. Seine 102 Liter Frunk übertreffen Škodas 21 Liter, aber seine 38 Minuten Schnellladen von 10-80% sind ein deutlicher Rückstand gegenüber den 26-28 Minuten der tschechischen SUV.

Ab welchem Preis?
Škoda hat die endgültigen Preise für die 2026er Modelle noch nicht enthüllt. Die aktuellen Preise beginnen bei 34.000 £ für den Elroq und 40.000 £ für den Enyaq.
Geschrieben von
Thomas MartinSpezialist SUV, suv, crossover, essai, utilitaire, familiale, pickup, comparatif, citadine, berline, cabriolet
Expert SUV et crossovers depuis plus de 15 ans, Thomas a parcouru les routes du monde entier pour tester les véhicules les plus robustes. Ancien pi...
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