Lexus ES 2026: Elektro-Version günstiger als der Hybrid
Lexus bricht mit seinen Traditionen. Die neue ES 2026 der japanischen Marke verabschiedet sich endgültig von Verbrennungsmotoren und bietet nur noch Hybrid- und Elektroantriebe – mit einer Überraschung: Die Elektroversion ist günstiger als der Hybrid. In den USA startet die ES 350e bei 48.795 Dollar, die Hybrid-Version ES 350h bei 50.995 Dollar.
"680 PS für einen Plug-in-Hybriden, das hat es in dieser Klasse noch nicht gegeben" — Car and Driver
Die Preisliste der neuen Lexus ES 2026 stellt die üblichen Marktregeln auf den Kopf. Anders als sonst üblich, wo Elektroversionen einen Aufpreis kosten, wird die ES 350e mit Elektroantrieb zur günstigsten Option der Baureihe – mit einem Startpreis von 48.795 Dollar. Eine mutige Strategie, die Lexus in eine einzigartige Position auf dem Markt für elektrifizierte Luxuslimousinen bringt.
Eine revolutionäre Preisstrategie
Die ES 350h Hybrid startet dagegen bei 50.995 Dollar, also 2.200 Dollar mehr als die Basis-Elektroversion. Diese Differenz erklärt sich aus der aggressiven Vermarktungsstrategie von Lexus, die den Elektroantrieb in ihrer Modellpalette demokratisieren will. Die Hybridversion steigt in der Premium+-Ausstattung auf 55.795 Dollar, während die Elektrovarianten zwischen 48.795 Dollar (ES 350e Premium) und 60.195 Dollar (ES 500e Luxury) liegen.
Welche Leistung steckt unter der Haube?
Die ES 350e entwickelt 220 PS mit ihrem Elektroantrieb an der Vorderachse, genug für einen Sprint von 0 auf 96 km/h in 7,7 Sekunden. Leistungsstärker ist die ES 500e mit 338 PS, die dank zweier Elektromotoren auf alle vier Räder verteilt werden. Diese Allrad-Konfiguration ermöglicht den Sprint auf 96 km/h in nur 5,4 Sekunden.
Auf der Hybrid-Seite kombiniert die ES 350h einen 2,5-Liter-Vierzylinder mit einem Elektromotor zu insgesamt 243 PS. Erhältlich mit Vorder- oder Allradantrieb (gegen 1.400 Dollar Aufpreis), verspricht sie ausgewogene Leistungswerte mit einem angegebenen Sprint von 0 auf 96 km/h in 7,4 Sekunden (7,2 Sekunden mit Allrad).
Unterschiedliche Reichweiten
Die ES 350e gibt eine EPA-Reichweite von 300 Meilen (ca. 480 km) an, dank ihrer nutzbaren Batteriekapazität von 77 kWh. Die leistungsstärkere ES 500e hingegen sieht ihre Reichweite auf 250 Meilen (ca. 400 km) sinken – trotz gleichem Batteriepack. Der Allradantrieb und die höhere Leistung erklären diesen deutlichen Unterschied.
Der Schnellladevorgang dauert 30 Minuten für einen Ladezustand von 10 auf 80%, obwohl Lexus die maximale Ladeleistung noch nicht offiziell mitgeteilt hat. Beobachter schätzen, dass sie bei etwa 150 kW liegen sollte, ähnlich wie beim RZ, mit dem die ES technische Komponenten teilt.
Ein radikaler Wandel
Diese achte Generation der ES markiert einen totalen Bruch mit der Vorgängergeneration. Auf der speziell für elektrifizierte Antriebe angepassten TNGA-K-Plattform gebaut, gewinnt sie an Steifigkeit und Verfeinerung. Der Radstand von 2,95 Metern schafft großzügigen Raum im Innenraum, während das neue Infotainmentsystem um einen 14-Zoll-Touchscreen herum aufgebaut ist.
📋 Fiche technique
Direkte Konkurrenz zu den Deutschen
Mit dieser aggressiven Preispositionierung zielt die ES 350e direkt auf die Einstiegsversionen der elektrischen Mercedes E-Klasse, BMW 5er Reihe und Audi A6. Mit weniger als 50.000 Dollar wird sie zu einer der erschwinglichsten elektrischen Luxuslimousinen auf dem US-Markt.
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Geschrieben von
Jules DuboisSpezialist électrique, hybride, batterie, recharge, autonomie, technologies, electrique, nouveaute
Journaliste automobile passionné par la mobilité électrique et les nouvelles technologies. Après 10 ans dans la presse spécialisée, Jules décrypte ...
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