Citroën C3 Aircross Elektro-SUV ab 19.990 €: Preisbombe

481 Wörter3 Min LesezeitVon Jules Dubois
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© Automobile Propre

Citroën zündet die Preisbombe mit seinem C3 Aircross Elektro. Der 4,39 Meter lange Familien-SUV fällt jetzt unter die 20.000-Euro-Marke, dank einer Preissenkung von 1.710 € und erhöhter staatlicher Kaufprämien. Mit seinen 19.990 € in der Basisversion fordert er die gesamte Konkurrenz im Segment der elektrischen Familien-SUVs heraus.

"Dieses Angebot spiegelt die sehr positive Dynamik zu Jahresbeginn wider und zeigt unseren Willen, die Elektromobilität konkret und nachhaltig zu demokratisieren." — Citroën

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Eine beispiellose Preisoffensive

Um diesen Knallerpreis zu erreichen, hat Citroën an zwei Stellschrauben gedreht. Zuerst senkte die Marke den Listenpreis ihres C3 Aircross Elektro von 27.400 € auf 25.690 € – ein Geschenk von 1.710 €. Zweitens setzt sie auf die im Januar erhöhte Umweltprämie, die je nach Haushaltseinkommen zwischen 3.600 € und 5.700 € liegt.

Die Rechnung ist einfach: 25.690 € minus maximal 5.700 € Prämie ergeben 19.990 €. Ein Preis, der den französischen SUV weit unter seine Konkurrenten stellt, die meisten liegen mindestens 10.000 € höher. Selbst der Dacia Duster Elektro kann da nicht mithalten.

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Ein 4,39 Meter langer Familien-SUV

Mit 4,39 Metern Länge und 1,57 Metern Höhe folgt der C3 Aircross den Codes des modernen Stadtsuvs. Sein kantiges Design lehnt sich an das Oli-Konzept an und bricht mit den runden Linien der Vorgängergeneration. Der Raumgewinn gegenüber dem C3 ist spürbar, mit einem großzügigeren Fond.

Die Serienausstattung der You-Version umfasst Klimaanlage, Tempomat und Einparkhilfe. Der einzige Wermutstropfen: Für die Multimedia-Funktionen muss man sich mit einer einfachen Smartphone-Halterung begnügen.

Welche Reichweite für diesen Preis?

Der Einstiegspreis von 19.990 € gilt für die Version mit der LFP-Batterie von 44 kWh. Sie bietet 308 km gemischte WLTP-Reichweite und speist einen Motor mit 113 PS. Das Schnellladen mit 100 kW ermöglicht es, in 26 Minuten von 20 auf 80 Prozent zu kommen.

Diese Reichweite reicht für den Alltag und Pendlerstrecken, stößt aber auf langen Fahrten an ihre Grenzen. Für mehr Vielseitigkeit bietet Citroën eine Version mit 54 kWh und bis zu 400 km Reichweite an – allerdings zu einem noch nicht kommunizierten, höheren Preis.

Absatzzahlen im Höhenflug

Die Zahlen sprechen für sich. Im Januar lieferte Citroën etwa 2.300 Exemplare des C3 Aircross in allen Motorisierungen aus. Die aggressive Preispolitik trägt Früchte, wie es der für 13.990 € angebotene ë-C3 bereits bewiesen hat, der zu einem der meistverkauften Elektroautos in Frankreich wurde.

Eine für die Kosten optimierte Plattform

Technisch basiert der C3 Aircross auf der Smart Car-Plattform, einer vereinfachten Version der e-208-Plattform. Dieser Ansatz ermöglicht eine drastische Optimierung der Produktionskosten, während das Wesentliche erhalten bleibt. Von 0 auf 100 km/h braucht es 11 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit ist auf 125 km/h begrenzt.

Mit dieser Preisoffensive zielt Citroën klar auf Dacia und dessen Duster. Die Wette scheint aufzugehen: Einen elektrischen Familien-SUV unter 20.000 € anzubieten, ist eine Premiere auf dem französischen Markt. Bleibt abzuwarten, ob die Produktion mit der Nachfrage Schritt halten kann.

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Jules Dubois

Spezialist électrique, hybride, batterie, recharge, autonomie, technologies, electrique, nouveaute

Journaliste automobile passionné par la mobilité électrique et les nouvelles technologies. Après 10 ans dans la presse spécialisée, Jules décrypte ...

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