Toyota und Suzuki beschleunigen elektrische und sportliche Wende

Toyota und Suzuki organisieren sich neu, um die Elektro-Revolution zu meistern, während die Toyota GR Yaris die WRC dominieren. Der japanische Hersteller bekommt einen neuen CEO und setzt auf Festkörperbatterien, die 1.000 km Reichweite versprechen. Parallel dazu verschärft der chinesische Konkurrent BYD mit extrem sparsamen Plug-in-Hybriden den Wettbewerb.
"Wir werden mehrere hundert Tonnen Elektrolyt pro Jahr mit unserer Pilotanlage entwickeln, das ist der Schlüssel zu unserer Festkörperbatterie-Strategie" — Toyota Motor Corporation
Ein neuer CEO, um Entscheidungen zu beschleunigen
Toyota hat gerade Kenta Kon zum CEO ab dem 1. April ernannt. Dieser Führungswechsel geht mit einer tiefgreifenden Reorganisation einher. Der ehemalige Finanzvorstand ersetzt Koji Sato, der Vizepräsident und Leiter der Automobilindustrie wird. Diese Ernennung spiegelt den Willen wider, Entscheidungen in einem sich schnell wandelnden Marktumfeld zu optimieren.
Kons Amtsantritt fällt mit historischen Ergebnissen für Toyota zusammen. Der Konzern hat 11,3 Millionen Fahrzeuge im Jahr 2025 abgesetzt und damit seinen Weltmeistertitel zum sechsten Mal in Folge verteidigt. Diese Leistung bestätigt die von Akio Toyoda verteidigte Multi-Energie-Strategie, der Vorsitzender des Verwaltungsrats bleibt.
Die Festkörperbatterie-Revolution nimmt Fahrt auf
Toyota verstärkt seinen technologischen Angriff mit dem Start einer Pilotanlage für Festkörperbatterien. Das in Partnerschaft mit dem Mineralölkonzern Idemitsu Kosan entwickelte Projekt basiert auf einer faszinierenden industriellen Synergie. Idemitsu produziert bei seinen Raffinerieaktivitäten enorme Mengen Schwefel, den Schlüsselrohstoff für die von Toyota gewählten Sulfid-Festkörperelektrolyte.
Diese revolutionäre Technologie verspricht 1.000 km Reichweite und eine außergewöhnliche Lebensdauer. Im Gegensatz zu aktuellen Lithium-Ionen-Batterien bieten Festkörperbatterien eine höhere Energiedichte und kürzere Ladezeiten. Die Pilotanlage soll mehrere hundert Tonnen Elektrolyt pro Jahr produzieren – ein entscheidender Schritt in Richtung Serienreife.
Elektrische Kei-Vans für Japan
Toyota, Daihatsu und Suzuki haben gerade ihre elektrischen Versionen der beliebten japanischen Kei-Vans enthüllt. Der Pixis Van BEV, der e-Hijet Cargo und der e Every teilen sich die gemeinsam entwickelte elektrische Plattform. Diese kompakten Nutzfahrzeuge mit einer Länge von 3,40 m beherbergen eine LFP-Batterie mit 36,6 kWh und einen Motor mit 47 kW.
Die WLTC-Reichweite erreicht 257 km, ausreichend für japanische Stadtfahrten. Das Schnellladen benötigt etwa 50 Minuten, um 80% der Kapazität wiederherzustellen. Diese Fahrzeuge unterstützen auch bidirektionales Laden (Vehicle-to-Load), sodass Elektrowerkzeuge über eine 100-Volt-Steckdose versorgt werden können.
Wie innoviert Toyota bei Elektromotor-Ausfällen?
Toyota hat ein "Noodloop"-System (Notlauf) für defekte Elektromotoren entwickelt. Dieses Patent ermöglicht es, beschädigte Komponenten zu identifizieren und die Energie zu funktionierenden Teilen umzuleiten. Konkret: Fällt ein Motorabschnitt aus, isoliert das System automatisch den defekten Bereich und hält eine reduzierte Traktion aufrecht.
Diese Innovation beantwortet ein wenig bekanntes Problem von Einzelmotor-Elektrofahrzeugen. Derzeit führt der kleinste interne Defekt zum vollständigen Stillstand des Motors. Mit diesem System könnten Fahrer selbst bei einem Teilausfall noch eine Werkstatt erreichen.
Die sportliche Dominanz im WRC hält an
Elfyn Evans und die Toyota GR Yaris haben beim Rallye Schweden einen historischen Erfolg erzielt. Der japanische Hersteller erzielte einen Vierfachsieg mit Evans an der Spitze, gefolgt von Takamoto Katsuta, Sami Pajari und Oliver Solberg. Es ist das erste Mal seit Citroën im Jahr 2010, dass ein Hersteller zwei aufeinanderfolgende komplette Podestplätze im WRC einfährt.
Evans übernimmt mit 60 Punkten die Führung in der Meisterschaft, Solberg hat 47 Punkte. Diese Leistung bestätigt die technische Überlegenheit der GR Yaris Rally1, die sowohl auf Schnee als auch unter gemischten Bedingungen dominieren kann. Das Gazoo Racing Team vergrößert seinen Vorsprung in der Konstrukteurswertung auf 52 Punkte vor Hyundai.
Die chinesische Offensive verschärft sich
BYD bereitet seine Antwort auf die Toyota Corolla mit der Seal 06 GT vor, einer kompakten Plug-in-Hybrid-Limousine, die das Segment aufmischen könnte. Mit einer Länge von 4,63 m bietet sie mehr Platz als ihre europäischen Rivalinnen und zielt gleichzeitig auf eine aggressive Preispositionierung ab.
Diese Strategie illustriert den chinesischen Ansatz: Mehr Auto zum vergleichbaren Preis bieten. Während Europa über Diesel debattiert, kommt BYD mit Plug-in-Hybriden an, die dank seiner
Geschrieben von
Jules DuboisSpezialist électrique, hybride, batterie, recharge, autonomie, technologies, electrique, nouveaute
Journaliste automobile passionné par la mobilité électrique et les nouvelles technologies. Après 10 ans dans la presse spécialisée, Jules décrypte ...
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