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Ford Puma Gen-E 2026: 417 km Reichweite zum gleichen Preis

723 Wörter4 Min LesezeitVon Thomas Martin

Ford hat endlich den größten Schwachpunkt seines Puma Gen-E 2026 korrigiert: Die Reichweite steigt von 376 auf 417 km WLTP, dank einer Batterie, die von 43 auf 46,86 kWh gewachsen ist. Der SUV behält seinen Einstiegspreis von 33.990 € und bekommt als erstes Fahrzeug seiner Klasse das halbautonome Fahrassistenzsystem BlueCruise.

"Ein optimiertes Batteriedesign, das die Reichweite von 376 auf 417 km steigert – zum gleichen Preis." — Ford France

ford puma 2026
Foto: © Auto Journal

Endlich eine glaubwürdige Reichweite gegenüber der Konkurrenz

Ford hatte es im November versprochen: Der Puma Gen-E würde seinen Reichweitenrückstand aufholen. Mit der Version 2026 ist es soweit – sie schafft nun 417 km WLTP, also 41 km mehr als die Vorgängergeneration. Im reinen Stadtverkehr gibt der Hersteller sogar 572 km an, auf der Autobahn sind es etwa 250 km.

Diese Verbesserung bringt Fords Elektro-SUV in den Mittelwert seiner direkten Rivalen. Der Peugeot E-2008 gibt 406 km an, der Alfa Romeo Junior kommt auf 411 km und der Opel Mokka bleibt bei 406 km. Nur der zukünftige Renault 4 macht mit 409 km für die große Batterie minimal besser.

📊 Chiffre clé
Ford hat 2025 in Frankreich fast 17.000 Exemplare des Puma verkauft – das macht ihn zum Zugpferd des Konzerns im Hexagon.

BlueCruise kommt in den kompakten SUV

Die andere bedeutende Neuheit des Puma Gen-E 2026 ist die Einführung von BlueCruise. Diese Level-2+-Fahrassistenztechnologie erlaubt es, auf bestimmten Autobahnabschnitten die Hände vom Lenkrad zu nehmen, während die Augen auf der Straße bleiben müssen.

Ford puma gen e fahrbericht sebastian schaal
Foto: © Electrive

Ford bietet diese Funktion über eine Sonderserie BlueCruise Edition an. Die Top-Ausstattungen ST-Line X, ST und Premium bekommen serienmäßig das B&O-Soundsystem mit 650 W. Der Zugang zu Streaming- und Gaming-Diensten wird ebenfalls für alle Versionen verfügbar.

Ein Preis, der trotz Verbesserung stabil bleibt

Ford hat sich entschieden, die verbesserte Reichweite nicht auf den Preis aufzuschlagen. Der Puma Gen-E 2026 startet weiterhin bei 33.990 €, oder sogar 29.490 € mit den in der Vertragswerkstatt verhandelten Rabatten.

📋 Fiche technique

Ford Puma Gen-E 2026
🔋Batterie
46,86 kWh

Das Fahrzeug bleibt förderfähig, insbesondere für die Coup de pouce CEE-Prämie, die bis zu 7.600 € betragen kann. Mit dem neuen Plan Auto+ der Regierung legt Ford noch 4.500 € zusätzlichen Rabatt drauf, was die potenzielle Gesamtersparnis auf 10.000 € erhöht.

💡 Le saviez-vous ?
Der Puma Gen-E profitiert von einer um 1.200 € erhöhten Umweltprämie, weil seine Batterie in Europa montiert wird.
Ford puma gen e fahrbericht sebastian schaal
Foto: © Sebastian Schaal

Was ändert die größere Batterie konkret?

Die Kapazität steigt von 43 auf 46,86 kWh, also um 8,5%. Ford geht nicht genau auf die vorgenommenen Änderungen ein und spricht nur von einem "optimierten Batteriedesign". Diese Verbesserung scheint mit dem beobachteten Reichweitengewinn konsistent.

In der Praxis bedeutet das einen weniger hektischen Alltag. Während die alte Version ein genaues Auge auf den Ladezustand erforderte, bietet die neue Version eine spürbare Sicherheitsmarge für durchschnittliche Strecken.

Wie schlägt er sich gegen die chinesischen Neuheiten?

Das Auftreten chinesischer Hersteller wie BYD oder MG verändert die Spielregeln in diesem Segment. Diese Marken bieten oft mehr Reichweite für weniger Geld. Der MG ZS EV gibt beispielsweise 440 km WLTP ab 31.990 € an.

Ford puma gen e fahrbericht sebastian schaal
Foto: © Sebastian Schaal

Aber Ford setzt auf andere Trumpfkarten: die europäische Verarbeitungsqualität, das etablierte Vertriebsnetz und nun die autonomen Fahrtechnologien. BlueCruise hat bei den chinesischen Marken in diesem Segment kein direktes Äquivalent.

⚙️ Point technique
Das BlueCruise-System nutzt hochauflösende Karten und funktioniert nur auf von Ford freigegebenen Autobahnen.

Eine lohnende Strategie für Ford?

Mit diesem Update korrigiert Ford den größten Kritikpunkt am Puma Gen-E: seinen Mangel an Reichweite.

Geschrieben von

Thomas Martin

Spezialist SUV, suv, crossover, essai, utilitaire, familiale, pickup, comparatif, citadine, berline, cabriolet

Expert SUV et crossovers depuis plus de 15 ans, Thomas a parcouru les routes du monde entier pour tester les véhicules les plus robustes. Ancien pi...

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