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BMW iX3: Preiserhöhung und Abo-Modelle für Funktionen

681 Wörter4 Min LesezeitVon Sophie Renard
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© Bild: BMW

Der BMW iX3 tritt in die Ära der Abonnements ein – mit einer neuen Preisstrategie. Als erstes Modell der neuen „Neue Klasse“-Generation startet der deutsche SUV nun für 70.900 Euro, nach einer Preiserhöhung um 2.000 Euro noch vor dem offiziellen Marktstart am 7. März. BMW führt bei diesem Modell flächendeckend „Funktionen auf Abruf“ ein, sodass Kunden bereits verbautes Equipment per monatlichem Abonnement freischalten können.

„Wir haben sämtliche Technologien auf ein komplett neues Level gehoben!“ — Joachim Post, Leiter Entwicklung BMW

BMW bringt das Abo-Modell mit dem iX3 zurück, dieses Mal jedoch subtiler. Nach dem schmerzhaften Fehlstart der kostenpflichtigen Sitzheizung im Jahr 2022 korrigiert der Bayerische Konzern den Kurs und konzentriert sich nun auf fortschrittliche Technologien, die eine Cloud-Anbindung erfordern.

Das Konzept der „Funktionen auf Abruf“ erklärt

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Foto: Autoblog

Der iX3 verlässt die Fertigungslinie mit vollständiger Hardwareausstattung: Kameras, Radarsensoren und Konnektivität sind bereits verbaut. Die Idee dahinter ist, die Produktion zu vereinfachen, indem nur eine einzige Hardwarekonfiguration gefertigt wird. Der Kunde kann die gewünschten Funktionen anschließend über den ConnectedDrive Store aktivieren.

Zwei Hauptfunktionen werden über dieses Abonnement-Modell angeboten. Die 360-Grad-Kamera bleibt als klassische Option verfügbar, während der Highway Assistant ein hybrides Modell zu 994,60 Euro erhält. Diese Funktion für teilautonomes Fahren erlaubt es, auf bestimmten Autobahnabschnitten die Hände vom Steuer zu nehmen, läuft jedoch nach vier Jahren ab.

Alexandra Landers, Produktkommunikationschefin bei BMW, räumt ein, dass die kostenpflichtigen Sitzheizungen „wahrscheinlich nicht der beste Einstieg“ waren. Der Hersteller reserviert Abonnements nun für Dienste, die laufende Infrastrukturkosten für Cloud-Dienste verursachen.

Preiserhöhung noch vor Markteinführung

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Foto: Autoblog

Der Listenpreis des BMW iX3 50 xDrive stieg von den bei der IAA-Präsentation angekündigten 68.900 Euro auf 70.900 Euro im offiziellen Konfigurator. Diese Erhöhung erfolgte nur wenige Tage vor dem offiziellen Verkaufsstart am 7. März.

Diese zum Start einzig verfügbare Version entwickelt 345 kW (470 PS) dank des Allradantriebs xDrive. Die 108-kWh-Batterie nutzt 800-V-Technologie und verspricht eine hohe theoretische Reichweite. BMW plant, später weniger leistungsstarke Varianten mit Hinterradantrieb und kleineren Batterien einzuführen.

Der Hersteller hat auch neue Optionen hinzugefügt, darunter das AC-Laden Professional-Paket für 740 Euro, das die Wechselstrom-Ladeleistung von 11 kW auf 22 kW erhöht. Diese Option beinhaltet die Vehicle-to-Load-Funktion, mit der externe Geräte mit bis zu 3,7 kW versorgt werden können.

Neues Logo und Neue-Klasse-Design

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Foto: Autoblog

Der iX3 führt das leicht überarbeitete neue BMW-Logo ein. Der innere Chromring ist Geschichte, stattdessen setzt man auf ein flacheres Design im aktuellen minimalistischen Trend. Oliver Heilmer, BMW Designchef, erklärt: „Wir wollten das Erbe bewahren, aber dem Logo mehr Präzision verleihen.“

Das Fahrzeug misst 4,78 Meter in der Länge, 1,89 Meter in der Breite und 1,63 Meter in der Höhe. Sein aufrechtes Design und die klaren Flächen verleihen ihm eine markante Präsenz. Der charakteristische BMW-Doppelniere und die Scheinwerfer bleiben im Zentrum der visuellen Identität.

Welche Technologie steckt drin?

Die Neue-Klasse-Architektur basiert auf vier Hochleistungsrechnern. Das „Heart of Joy“ steuert Antrieb und Fahrdynamik mithilfe der Infineon Aurix TC4D-Mikrocontroller. Drei weitere Steuergeräte kümmern sich um automatisiertes Fahren, Infotainment und Basisfunktionen.

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Infineon liefert auch die drei Zonensteuergeräte, die die vier Hauptcomputer unterstützen. Diese Architektur ermöglicht die Verwaltung schneller Ethernet-Verbindungen über die Brightlane-Produkte des deutschen Herstellers.

Eine Wette auf die Zukunft der Automobilsoftware

BMW setzt auf einen Automobilsoftwaremarkt von 80 Milliarden Dollar bis 2030. Diese Strategie zielt darauf ab, die geringere mechanische Komplexität von Elektromotoren durch wiederkehrende Einnahmen aus digitalen Diensten zu kompensieren.

Der Hersteller bietet eine kostenlose einmonatige Testphase für Funktionen an, die nicht beim Kauf bestellt wurden. Anschließend können Kunden zwischen einem monatlichen Abonnement oder einem endgültigen Kauf wählen. Dieser weniger aggressive Ansatz im Vergleich zu Tesla oder früheren BMW-Versuchen sollte bei der Kundschaft besser ankommen.

Die ersten Auslieferungen begannen bereits Ende Februar, noch vor der offiziellen Auftragsfreigabe in den Vertragshändlerbetrieben. Die hohe Nachfrage bestätigt das öffentliche Interesse an diesem ersten Vertreter der Neuen Klasse, der einen Meilenstein markiert.

Geschrieben von

Sophie Renard

Spezialist luxe, premium, sportive, sport auto, allemandes, reglementation, assurance, prix, ventes

Spécialiste du segment premium et luxe, Sophie couvre l'actualité des marques prestigieuses depuis 12 ans. Ancienne attachée de presse pour un cons...

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