Alpine A110 R Ultime: Der letzte Verbrenner für 265.000 €

Die Alpine A110 beendet ihre Verbrenner-Karriere mit der auf 110 Stück limitierten A110 R Ultime für 265.000 €. Parallel enthüllt die französische Marke radikale Tuning-Projekte wie die 295.000 € teure Tarmac Master von Ravage, während die elektrische A110 auf der APP-Plattform wartet und 2027 in den Handel kommen soll.
"Wir haben mit dieser Ultime-Version gerade den A110 unserer Träume geschaffen" — Philippe Krief, Direktor von Alpine
Die A110 R Ultime: Der thermische Höhepunkt für 265.000 €
Alpine beendet die Verbrenner-Ära seiner Ikone mit der A110 R Ultime, limitiert auf 110 Exemplare und zum Preis von 265.000 €. Diese finale Version treibt die Verfeinerung auf die Spitze mit einem speziell entwickelten DCT6-Getriebe, das 20 kg leichter ist als das alte 7-Gang-Getriebe. Der 1,8-Liter-Turbomotor leistet nach wie vor 300 PS, aber das Drehmoment steigt dank neuer, aus dem GT4-Rennsport stammender geschmiedeter Pleuel auf 420 Nm.
Voll einstellbare Öhlins TTX-Fahrwerke statten diese ultimative Ausführung aus, begleitet von geschmiedeten 18- und 19-Zoll-Felgen und speziell für diese Version entwickelten Michelin Pilot Sport Cup 2-Reifen. Die aktive Aerodynamik erzeugt 124 kg mehr Abtrieb vorne im Vergleich zur A110 R.
Wann endet die Produktion des A110 mit Verbrenner?
Die Produktion des Alpine A110 mit Verbrenner wird endgültig im Juni 2026 eingestellt. Nach fast 30.000 produzierten Exemplaren seit 2017 verabschiedet sich die Berlinette, um einer neuen, vollelektrischen Generation Platz zu machen. Die letzten 1.750 Exemplare verlassen derzeit die Bänder des Werks in Dieppe.

Ravage Tarmac Master: Wenn Extrem auf Exklusivität trifft
Der französische Tuner Ravage bietet eine noch radikalere Interpretation mit der Tarmac Master. Basierend auf der A110 R Ultime, drückt diese auf 10 Exemplare limitierte Serie für 295.000 € die technischen Grenzen. Die um 50 mm vorne und 90 mm hinten verbreiterten Spurweiten bringen die Gesamtbreite auf 1,91 m.
Der Vierzylinder erhält einen neuen Turbolader und leistet 320 PS mit Normalbenzin, 345 PS mit SP102. Die Masse bleibt trotz der Modifikationen unter 1.100 kg. Das Fahrwerk erhält spezifische Öhlins TTX-Fahrwerke und eine AP Racing-Bremsanlage mit 330 mm großen Scheiben an allen vier Rädern.
📋 Fiche technique

Der elektrische A110: Revolution auf der APP-Plattform
Der zukünftige elektrische Alpine A110 wird auf der APP-Plattform (Alpine Performance Platform) basieren, die er sich mit dem Renault 5 Turbo 3E teilt. Diese vollständig aus Aluminium gefertigte Architektur verspricht eine doppelt so hohe Steifigkeit wie die aktuelle A110 mit Verbrenner, wobei das Ziel der Leichtigkeit beibehalten wird.
Die neue elektrische Berlinette wird zwei Elektromotoren mit Drehmomentvektorierung, eine 800V-Architektur und zwei Batteriekapazitäten bieten. Alpine bestätigt außerdem die Ankunft einer 2+2-Version und eines Spider. Eine Überraschung bleibt mit der möglichen Beibehaltung einer Verbrennerversion auf derselben Plattform möglich.
Wie wird Alpines Strategie gegenüber der Elektrifizierung aussehen?
François Provost, Generaldirektor von Renault, verfolgt eine vorsichtige Strategie. Die internationale Expansion von Alpine wird ausgesetzt, um sich auf die Rentabilität der Märkte Frankreich, Deutschland und Großbritannien zu konzentrieren. Dieser Ansatz steht im Kontrast zu den früheren Ambitionen von Luca de Meo, der sieben Modelle und eine Präsenz in Nordamerika anstrebte.

Extreme Tuning-Projekte und Sammler
Der Markt für Sammler-Alpine A110 heizt sich auf. Ein A110 1300 G von 1970 in der seltenen Farbe "Jaune Rédélé" wird am 25. April in Monaco von RM Sotheby's versteigert. Die Schätzung erreicht 120.000 € für diese Berlinette mit außergewöhnlicher Historie, die von der Écurie Jean Behra im Rennsport eingesetzt wurde.
Offizielle Tuning-Projekte wie die Tarmac Master fügen sich in diese Dyna ein.
Geschrieben von
Thomas MartinSpezialist SUV, suv, crossover, essai, utilitaire, familiale, pickup, comparatif, citadine, berline, cabriolet
Expert SUV et crossovers depuis plus de 15 ans, Thomas a parcouru les routes du monde entier pour tester les véhicules les plus robustes. Ancien pi...
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