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Volkswagen ID.3 GTX Performance: 326 PS gegen Hyundai Ioniq 5 N

659 Wörter4 Min LesezeitVon Jules Dubois

Der Volkswagen ID.3 GTX Performance trifft mit seinen 326 PS und seinem dedizierten Hinterradantrieb ein, um direkt mit der Hyundai Ioniq 5 N zu konkurrieren. Diese kompakte Elektro-Limousine aus Wolfsburg setzt auf ein ausgefeiltes Fahrwerk, einen 79-kWh-Akku und eine "deutschere" Fahrphilosophie als ihr hochgezüchteter koreanischer Rivale.

"Wir wollten ein sportliches Elektroauto schaffen, das eine echte Volkswagen bleibt: stabil und vorhersehbar, ohne akustische Effekthascherei." — Technischer Direktor Volkswagen

Ein Hinterradantrieb, der alles ändert

Die Rezeptur klingt auf dem Papier einfach: Elektromotor hinten, 326 PS, 545 Nm Drehmoment und das Versprechen von 0 auf 100 km/h in 5,7 Sekunden. Aber diese ID.3 GTX Performance unterscheidet sich von ihrer familienfreundlichen Basis durch weit mehr als nur ein paar zusätzliche Pferdestärken.

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Foto: © Caranddriver

Im Gegensatz zur Hyundai Ioniq 5 N, die auf pyrotechnische Effekte mit spektakulären Fahrmodi und künstlichem Sound setzt, wählt Volkswagen einen traditionelleren Ansatz. Kein Drift-Modus, keine Simulation von Schaltvorgängen, sondern akribische Arbeit an der Hinterachse und der Leistungssteuerung.

💡 Wussten Sie schon?
Die ID.3 GTX Performance teilt ihre MEB-Plattform mit über 20 Modellen der Volkswagen-Gruppe, doch ihre spezifische Hinterachse garantiert ein einzigartiges Fahrverhalten.

Die Schlacht wird auch auf dem Feld der Reichweite geschlagen. Mit ihrem 79-kWh-Akku beansprucht die Deutsche 588 km WLTP für sich, was einen theoretischen Vorteil gegenüber den 450 km der Ioniq 5 N bedeutet. Auf der Autobahn sind bei dynamischer Fahrweise eher 350 km realistisch, doch das Schnellladen mit 185 kW ermöglicht es, 80% der Kapazität in 26 Minuten nachzuladen.

Die Herausforderung durch die Ioniq 5 N

Angesichts dieser deutschen Offensive stellt die Hyundai Ioniq 5 N mit ihren 650 PS im Boost-Modus, ihrem 0 auf 100 km/h in 3,4 Sekunden und vor allem ihrem radikal anderen Ansatz von elektrischer Sportlichkeit die Referenz dar. Die koreanischen Ingenieure haben ein komplettes Ökosystem künstlicher Sinneseindrücke entwickelt: Vibrationen im Lenkrad, synthetische Motorengeräusche und sogar einen dedizierten Drift-Modus.

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Foto: © Caranddriver

Diese Philosophie spaltet die Puristen. Auf der einen Seite jene, die darin einen willkommenen Versuch sehen, die Emotionen thermischer Sportwagen nachzuempfinden. Auf der anderen die Befürworter einer selbstbewussten elektrischen Sportlichkeit ohne falschen Schein.

📋 Fiche technique

Volkswagen ID.3 GTX PerformanceHyundai Ioniq 5 N
🏎️0-100 km/h
5,7 s3,4 s
🔋Batterie
79 kWh84 kWh

Eine strategische Preispositionierung

Der Kampf kristallisiert sich auch um den Preis. Während die Ioniq 5 N einen prohibitiv hohen Preis von etwa 75.000 € ausweist, zielt Volkswagen auf eine zugänglichere Positionierung ab, wahrscheinlich in einer Spanne von 55.000 bis 60.000 €. Dieser Unterschied von 15.000 € könnte schwer ins Gewicht fallen, zumal die ID.3 die Raumverhältnisse einer kompakten Familienlimousine beibehält.

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Foto: © Caranddriver
💡 Schlüsselzahl
Mit 2,5 Millionen verkauften Golf GTI seit 1976 besitzt Volkswagen das größte Erbe an kompakten Sportwagen weltweit.

Der deutsche Hersteller setzt zudem auf sein Vertriebsnetz, das in Europa deutlich dichter ist als das von Hyundai. Ein nicht zu vernachlässigender Vorteil für die Wartung und Inspektion eines Hochleistungs-Elektrofahrzeugs.

Das GTI-Erbe auf dem Prüfstand

Diese ID.3 GTX Performance wirft eine grundsätzliche Frage auf: Kann sie das Erbe des Golf GTI beanspruchen? Puristen werden das Fehlen eines Schaltgetriebes, des Vierzylinder-Sounds und des charakteristischen Frontantriebs der Linie monieren. Aber Volkswagen bekennt sich zu diesem Bruch und beansprucht eine natürliche Evolution hin zur Elektromobilität.

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Geschrieben von

Jules Dubois

Spezialist électrique, hybride, batterie, recharge, autonomie, technologies, electrique, nouveaute

Journaliste automobile passionné par la mobilité électrique et les nouvelles technologies. Après 10 ans dans la presse spécialisée, Jules décrypte ...

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