Mercedes GLC Elektro: 489 PS und halbierter CO₂-Fußabdruck

Der neue Mercedes GLC Elektro entfaltet 489 PS und beansprucht einen halbierten CO₂-Fußabdruck gegenüber seinem Verbrennermodell. Mercedes veröffentlicht erstmals eine vollständige, extern zertifizierte Lebenszyklusanalyse, um dieses Umweltversprechen zu dokumentieren. Der SUV weist über seine gesamte Lebensdauer 24,5 Tonnen CO₂ aus, verglichen mit 67,2 Tonnen für einen vergleichbaren GLC mit Verbrenner.
"Den 39-Zoll-Bildschirm, der sich über die gesamte Breite des Armaturenbretts erstreckt – daran hatte in dieser Klasse vorher noch keiner gedacht." — Mercedes-Spezialist bei den Tests in Portugal
Ein Technologiefestival, das die 71.900 Euro rechtfertigen soll
Mercedes legt mit diesem GLC 400 4MATIC einen kräftigen Vorstoß hin, der die neue, für Premium-Elektrofahrzeuge entwickelte Plattform MB.EA einführt. Der technologische Star ist diese riesige verchromte Kühlergrill-Optik mit 942 Leuchtpunkten, die beim Start eine Animation abspielen. Die Inspiration kommt direkt von den Mercedes W111 aus dem Jahr 1959, und auch wenn das auf dem Papier glitzernd wirken mag, bleibt die Wirkung im Alltag nach ersten Tests zurückhaltend.
Der Rest folgt diesem Technologie-Überschwang: ein 39-Zoll-Bildschirm als Band, Hinterradlenkung, Luftfederung und ein Zweigang-Getriebe. Die Leistung erreicht 489 PS (490 PS nach manchen Messungen) dank zweier Elektromotoren, die alle vier Räder antreiben. Die Batterie mit 94 kWh nutzbarer Kapazität verspricht bis zu 712 km WLTP-Reichweite, mit Schnellladung bis zu 330 kW.
Größere Abmessungen für mehr Platz
Dieser GLC Elektro misst 4,85 m Länge, das sind 13 cm mehr als sein Vorgänger mit Verbrenner. Der Radstand wächst um 3,9 cm auf 2,97 m, was mehr Platz für die Rücksitzpassagiere schafft. Paradoxerweise schreitet die Raumausnutzung trotz der im Boden verbauten Batterie im Vergleich zum GLC Verbrenner voran, dank dieser spezifischen Architektur.
Der Kofferraum verliert einige Liter (570 L gegenüber 600 L beim Verbrenner), gewinnt aber einen Frunk von 128 Litern, der durch Drücken auf den Stern in der Motorhaube zugänglich ist. Ein Fundstück, das durchaus die Konkurrenz inspirieren könnte.
Mercedes zieht die ökologische Schwerartillerie auf
Die CO₂-Bilanz ist Gegenstand einer besonders aggressiven Kommunikation von Mercedes. Die angekündigten 24,5 Tonnen CO₂-Äquivalent für den gesamten Lebenszyklus des GLC Elektro (mit europäischem Strommix) stehen im Kontrast zu den 67,2 Tonnen eines vergleichbaren SUV mit Verbrenner. Mit 100% erneuerbarem Strom sinkt diese Zahl sogar auf 15,3 Tonnen.
Diese Daten sind von einem externen Prüfunternehmen zertifiziert, was ihnen mehr Gewicht verleiht als üblichen Marketingaussagen. Mercedes detailliert jede Position: Herstellung, Nutzung, Lebensende. Die Produktionsphase zeigt eine Reduktion von 23% gegenüber früheren Generationen, dank der Arbeit mit Zulieferern an kohlenstoffarmen Materialien.
Eine auf Komfort, nicht auf Sportlichkeit getrimmte Fahrweise
Erste Tests bestätigen, dass Mercedes Komfort über reine Sportlichkeit stellt. Die Luftfederung schluckt Straßenunebenheiten effektiv, und die 489 PS entfalten sich mit einer sehr deutschen Sanftheit. Keine Elektro-Kart-Sensationen hier, eher eine beherrschte Kraft, die zur Mercedes-DNA passt.
Die Hinterradlenkung verbessert die Wendigkeit in der Stadt (kleinerer Wendekreis) und die Stabilität auf der Autobahn. Erste Tester merken jedoch an, dass die Abstimmung des Fahrwerks vor der für Herbst 2026 geplanten Markteinführung noch einige Feinjustierungen verdienen könnte.
📋 Fiche technique
Vier weitere Versionen sind geplant
Mercedes hört beim GLC 400 4MATIC nicht auf. Vier weitere Varianten sind geplant, darunter günstigere und effizientere Hinterradantriebsversionen. Die AMG-Modelle werden nicht vergessen, mit einem zukünftigen GLC 53 EQ, der laut Gerüchten um die in Schweden gesichteten Prototypen fast 900 PS erreichen könnte.
Geschrieben von
Thomas MartinSpezialist SUV, suv, crossover, essai, utilitaire, familiale, pickup, comparatif, citadine, berline, cabriolet
Expert SUV et crossovers depuis plus de 15 ans, Thomas a parcouru les routes du monde entier pour tester les véhicules les plus robustes. Ancien pi...
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