Mercedes-AMG GT Black Series vs Porsche 911: V8-Duell gegen Tradition

Mercedes-AMG GT Black Series gegen Porsche 911: Ein Duell gegensätzlicher Philosophien zwischen radikalem V8 und bewährter Exzellenz. Mercedes kündigt seine extremste Black Series an, parallel zur Renn-GT3 entwickelt, während Porsche seine legendäre 911 weiter auf Rennstrecke und Rallye perfektioniert.
"Wir entwickeln die extremste Black Series der Geschichte, während wir gleichzeitig mit dem künftigen GT3 den nächsten Rekord im Motorsport aufstellen wollen." — Michael Schiebe, CEO Mercedes-AMG
Im Universum der radikalen Sportwagen stehen sich zwei deutsche Giganten mit völlig gegensätzlichen Strategien gegenüber. Auf der einen Seite setzt Mercedes-AMG alles auf ein spektakuläres Comeback seiner Black Series-Baureihe und verspricht einen Renn-V8 in einem straßenzugelassenen Auto. Auf der anderen Seite feilt Porsche weiter an seiner 911, einem seit 60 Jahren bewährten Rezept, das auf allen Terrain noch immer Wunder wirkt.
Mercedes schlägt hart mit der neuen Black-Series-Generation zu
Der Stuttgarter Hersteller macht keine halben Sachen. Die künftige Mercedes-AMG GT Black Series wird parallel zur Renn-GT3 entwickelt – ein Ansatz, der einen direkten Technologietransfer von der Rennstrecke auf die Straße garantiert. Michael Schiebe, Chef von Mercedes-AMG, verhehlt seine Ambitionen nicht: Rekorde brechen und das extremste Auto in der Geschichte der Marke liefern.
Diese Black Series entfernt sich radikal von den aktuellen GT 63. Schluss mit Komfortkompromissen, Platz für ein Auto, das auf aerodynamischen Abtrieb und reine Performance getrimmt ist. Die gesichteten Prototypen zeigen einen übergroßen festen Heckspoiler, neu gestaltete Lufteinlässe und einen prominenten Frontsplitter. Das Gewicht dürfte drastisch gegenüber den 1950 kg der aktuellen GT 63 S sinken.
Welcher Antrieb für diese Black Series?
Mercedes-AMG hüllt sich bezüglich des Antriebsstrangs in Schweigen. Zwei Wege zeichnen sich ab: eine weiterentwickelte Version des aktuellen 4.0 V8 Biturbo oder die Integration einer Hybridisierung nach Art der GT 63 S E-Performance. Die vorherige Black Series entwickelte 720 PS dank eines V8 mit Flachschieberkurbelwelle – eine Architektur, die zurückkehren könnte.
Die andere verlockende Option wäre die Adaption des Hybrid-Systems mit 831 PS aus dem E-Performance-Modell, jedoch in einer leichteren Version, die dem Rennstrecken-Charakter der Black Series entspricht. Die Ingenieure aus Affalterbach halten ihre Karten geheim, versprechen aber, die Grenzen weit über die 603 PS der aktuellen GT 63 Pro hinaus zu verschieben.
Porsche setzt auf die Evolution seiner 911
Angesichts dieser deutschen Offensive spielt Porsche die Karte der kontrollierten Evolution. Die 911 setzt ihre Karriere mit immer schärferen Ablegern fort. Ein Beleg dafür ist das Projekt von IronForce Racing, das eine 911 GT3 RS mit Manthey Racing MR-Kit für die 24 Stunden Nürburgring 2026 umbaut.
Jan-Erik Slooten vom Team IronForce erklärt, unerwartete Unterstützung erhalten zu haben: "Alle, die aktiv an diesem Projekt mitwirken, unterstützen uns voll und ganz, einschließlich der höheren Instanzen wie dem ADAC." Diese quasi-seriennahe 911 GT3 RS MR wird in Langstreckenrennen gegen reine GT3-Fahrzeuge antreten und die Vielseitigkeit der Porsche-Architektur unter Beweis stellen.
Auf der Rennstrecke will Mercedes zu Porsche aufschließen
Aktuelle Vergleichstests geben Mercedes bei der rohen Leistung einen Vorteil. Eine AMG GT 63 S Pro mit 1950 kg absolvierte eine Testrunde in 1:34,8 Minuten und demonstrierte trotz ihres Gewichts eine beeindruckende Effizienz. Das serienmäßige Kohlenstoffkeramik-Bremssystem und der Allradantrieb sorgen dafür, dass die 603 PS optimal genutzt werden.
Doch Porsche behält seine Trümpfe. Die 911 GTS bleibt leichter, agiler und profitiert vor allem von einer seit Jahrzehnten bewährten Architektur. Auf dem Nürburgring, dem Tempel der Rekorde, liefern sich die beiden Marken einen erbitterten Kampf. Mercedes hält derzeit mit der alten Black Series den Rekord, doch Porsche bereitet mit noch radikaleren künftigen 911-Modellen den Gegenschlag vor.

Wann kommen diese Neuheiten?
Mercedes-AMG peilt eine vollständige Präsentation seiner Black Series für Frühjahr 2026 an, mit wahrscheinlichen Auslieferungen Ende 2026 oder Anfang 2027. Der Preis dürfte die 200.000 € überschreiten und das Auto damit gegenüber der Porsche 911 GT2 RS und anderen wie der McLaren 720S positionieren.
Bei Porsche geht die kontinuierliche Evolution mit immer schärferen Versionen der 911 weiter. Die 24 Stunden Nürburgring im Mai 2026 werden als technologische Schaufenster dienen, während regelmäßig neue GT-Ableger ins Programm aufgenommen werden.
Geschrieben von
Sophie RenardSpezialist luxe, premium, sportive, sport auto, allemandes, reglementation, assurance, prix, ventes
Spécialiste du segment premium et luxe, Sophie couvre l'actualité des marques prestigieuses depuis 12 ans. Ancienne attachée de presse pour un cons...
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