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Kia PV5 Pickup: Elektro-Pickup startet in Südkorea

494 Wörter3 Min LesezeitVon Sophie Renard
Hauptfoto des Artikels : kia transporter - Kia PV5 Pickup: Elektro-Pickup startet in Südkorea
© Electrive

Kia vertreibt nun auch seinen elektrischen Pickup PV5 in Südkorea, zum Preis von 43,45 Millionen Won, umgerechnet etwa 25.200 Euro. Das Modell übernimmt die Basis des PV5-Vans bis zur B-Säule und kombiniert sie mit einer offenen Ladefläche von 2,42 x 1,75 Metern.

"680 PS für einen Plug-in-Hybriden, das ist in dieser Klasse noch nie dagewesen" — Technikvorstand Bentley

Der koreanische Hersteller hat die Bestellungen für seinen PV5 Pickup auf dem Heimatmarkt eröffnet. Diese Ableitung des Elektro-Vans folgt einer ähnlichen Konfiguration wie der Volkswagen e-Transporter in der Pritschenversion, allerdings mit einer Einzelkabine anstelle einer Doppelkabine.

Großzügige Maße für Profis

Der PV5 Pickup misst 5,04 Meter in der Länge, 1,90 Meter in der Breite und 1,95 Meter in der Höhe. Seine Ladefläche bietet praktische Abmessungen mit 2,42 Metern Länge und 1,75 Metern Breite. Damit kann er durchaus mit den Referenzen des Segments wie dem Ford Ranger oder dem Toyota Hilux konkurrieren – allerdings in der emissionsfreien Variante.

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Kia bietet zwei Ausstattungslinien, Basic und Plus, sowie zwei Batteriekapazitäten an. Die Standard Range-Version verfügt über einen 51,5 kWh-Akku, während die Long Range auf 71,2 kWh aufgerüstet ist, was eine größere Reichweite verspricht.

Erster einer Reihe von Varianten

Dieser Pickup ist die erste alternative Karosserievariante des PV5, die in den Verkauf geht. Dabei hatte Kia bereits bei einer Veranstaltung im vergangenen Juli mehrere Aufbauten präsentiert: den PV5 Cargo (Kastenwagen), den PV5 Passenger (Personentransport) und eben diesen Pickup.

Die PBV-Strategie (Platform Beyond Vehicle) des Konzerns setzt genau auf diese Vielseitigkeit. Die Idee? Eine gemeinsame Plattform anzubieten, die je nach den Bedürfnissen von Gewerbetreibenden variiert werden kann – von der städtischen Zustellung bis zum Warentransport.

Eine Ankunft in Europa noch ungewiss

Ein konkretes Datum für einen europäischen Marktstart des PV5 Pickup ist nicht bestätigt. Kia hält sich bezüglich seiner Pläne für unseren Markt bedeckt, wo elektrische Pickups gerade erst langsam Fuß zu fassen beginnen.

Welche Alternative für Europa?

In der Zwischenzeit können sich Europäer dem PV5 Chassis Cab zuwenden, der auf der Solutrans-Messe im November 2025 vorgestellt wurde. Diese Fahrgestellvariante ermöglicht es Karosseriebauern, ihre eigene Pritsche zu gestalten, und ist bereits in Deutschland bestellbar. Kia hatte auf der französischen Messe übrigens einen Food Truck auf dieser Basis ausgestellt.

Die E-GMP.S-Plattform als Fundament

Wie alle PV5-Modelle basiert auch dieser Pickup auf der E-GMP.S-Plattform (Electric-Global Modular Platform for Service). Diese für Nutzfahrzeuge entwickelte Architektur verspricht Robustheit und Zuverlässigkeit – zwei wesentliche Qualitäten, um Gewerbekunden vom Umstieg auf Elektro zu überzeugen.

Der Startpreis von 25.200 Euro positioniert diesen Pickup in einer zugänglichen Preisklasse, deutlich unter den Tarifen europäischer Hersteller für vergleichbare Elektromodelle. Es bleibt abzuwarten, ob Kia diese preisliche Wettbewerbsfähigkeit im Falle einer Markteinführung in Europa aufrechterhalten kann.


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Sophie Renard

Spezialist luxe, premium, sportive, sport auto, allemandes, reglementation, assurance, prix, ventes

Spécialiste du segment premium et luxe, Sophie couvre l'actualité des marques prestigieuses depuis 12 ans. Ancienne attachée de presse pour un cons...

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