VW ID. Buzz autonom: Vorserienstart, Preis und Innovationen 2025

745 Wörter4 Min LesezeitVon Sophie Renard
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Volkswagen hat soeben die Vorserienproduktion seines autonomen ID. Buzz AD in Hannover gestartet, mit 500 Fahrzeugen bis Ende 2026 und einem Serienstart für 2027. In der Zwischenzeit erhält der „klassische“ Buzz eine neuartige Trennwand für 1.856 Euro und verdoppelt seine Verkaufszahlen im Jahr 2025 auf über 60.000 Exemplare. Ein Rundgang durch ein Modell, das zwischen Nostalgie, Elektroantrieb und Autonomie balanciert.

„Unter günstigen Bedingungen ist ein nahezu kostenfreier Betrieb hinsichtlich des Kraftstoffs denkbar“ — Enercity, V2G-Partner von Volkswagen Nutzfahrzeuge, über das Potenzial von Vehicle-to-Grid mit einer Flotte von 75 ID. Buzz Cargo

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Ein Elektro-Van, der endlich verkauft

Die Zahl wurde seit dem Marktstart 2022 erwartet: Der ID. Buzz hat 2025 die 60.000er-Marke geknackt – ein Novum in seiner Geschichte und eine Verdopplung gegenüber dem Vorjahr. Volkswagen Nutzfahrzeuge verkaufte 2025 insgesamt 428.000 Fahrzeuge und erzielte einen Umsatz von 16,9 Milliarden Euro. Doch die Sparte hat nicht nur gute Nachrichten – der operative Gewinn brach auf 245 Millionen Euro ein, nach 743 Millionen im Jahr 2024.

Der Buzz bleibt dennoch einer der wenigen Lichtblicke des Konzerns. Zwanzig Jahre nach dem Microbus Concept von 2001 hält die Serienversion kommerziell stand – was sich in den ersten Verkaufsjahren keineswegs als selbstverständlich erwiesen hatte.

💡 Le saviez-vous ?
Der Volkswagen ID. Buzz brauchte mehr als 20 Jahre vom Konzept zum Serienmodell: Die erste Studie, das Microbus Concept, wurde 2001 präsentiert. Das Produktionsmodell erschien erst im März 2022.

Was Sie 2026 zahlen werden

Die Einstiegsversion beginnt bei 49.998 Euro für die kurze Version mit 170 PS. Die „Energy“-Version mit langem Radstand – offiziell 65.879 Euro – ist derzeit über bestimmte Online-Bestellplattformen für rund 59.867 Euro verhandelbar, was einem Rabatt von über 6.000 Euro entspricht. Der GTX, die Sportversion mit 340 PS und Allradantrieb, startet bei 66.049 Euro und kann je nach Optionen 75.000 Euro übersteigen.

📋 Fiche technique

VW ID. Buzz (Basisversion, kurzer Radstand)VW ID. Buzz GTX (langer Radstand)
🏎️0-100 km/h
Nicht angegeben6,1 s
🔋Batterie
Nicht spezifiziert86 kWh (netto)

Die kurze GTX-Version ist mit einer 79-kWh-Batterie für 424 km WLTP-Reichweite ausgestattet. Das Laden zu Hause bleibt auf 11 kW begrenzt – nicht gerade brillant für einen Van dieser Preisklasse, auch wenn das Schnellladen mit 200 kW dies auf der Autobahn wieder wettmacht.

Die reale Reichweite bleibt der wunde Punkt. Frédéric Zock, Geschäftsführer von Elsass Clim und Nutzer eines ID. Buzz Cargo seit Juni 2023, vertraut Automobile Propre an, dass dies „ein Grund wäre, der ihn dazu bewegen könnte, sich für einen Elektro-Transporter einer anderen Marke zu entscheiden“. Die WLTP-Werte decken sich nicht immer mit intensiver gewerblicher Nutzung. Das ist kein Volkswagen-spezifisches Problem, aber gewerbliche Käufer erinnern sich daran.

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Eine Trennwand, die (fast) alles verändert

Die überraschendste Neuheit der letzten Wochen: eine Trennwand, die ab Werk hinter der zweiten Sitzreihe installiert wird. Entwickelt mit dem niederländischen Karosseriebauer Snoeks Automotive, kostet sie 1.856 Euro in Deutschland und verwandelt den fünfsitzigen Buzz in ein Hybrid-Passagier-/Cargofahrzeug.

Die Wand reicht vom Boden bis zur Decke, integriert ein Fenster zur Wahrung der Rücksicht und kann optional mit abgedunkelten Folien versehen werden. VW gibt an, dass das System die Effizienz der Klimaanlage verbessert, indem es das zu temperierende Volumen reduziert. Das Argument hält: Nur den vorderen Innenraum zu heizen oder zu kühlen, verbraucht logischerweise weniger Energie.

Wie viel wiegt die Serienausstattung?

Für den Standard-ID. Buzz umfasst die Basisausstattung 19-Zoll-Aluminiumräder, eine Zweizonen-Klimaanlage, kabelloses Laden fürs Telefon, LED-Scheinwerfer vorn und hinten, Apple CarPlay- und Android Auto-Kompatibilität, sieben Airbags, einen Spurhalteassistenten und eine automatische Notbremsung. Das ist konsistent mit der Preispositionierung. Der GTX fügt Matrix-LED-Scheinwerfer, Sportsitze, ein schwarzes Dachhimmel und kirschrote Details hinzu.

Was nervt, ist die allgegenwärtige Touch-Bedienung. Auto Bild stellt fest, dass „das zentrale Touch-Menü vom Fahren ablenkt“ und dass „die Bedienelemente für Fenster und Assistenzsysteme eine Eingewöhnungszeit erfordern“.

Geschrieben von

Sophie Renard

Spezialist luxe, premium, sportive, sport auto, allemandes, reglementation, assurance, prix, ventes

Spécialiste du segment premium et luxe, Sophie couvre l'actualité des marques prestigieuses depuis 12 ans. Ancienne attachée de presse pour un cons...

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