Skoda Kodiaq Edition X: Mehr Ausstattung, weniger Preis zum 10. Geburtstag

Der Skoda Kodiaq feiert seinen 10. Geburtstag mit einer Sonderedition namens Edition X. Angeboten wird sie in Großbritannien ab £39.995, und sie stockt die Ausstattung des Kodiaq SE L auf, während sie rund £2.000 günstiger ist als das vergleichbare Modell der Standard-Reihe. Verfügbar ab dem späten Frühjahr 2026, basiert sie auf einem Mild-Hybrid-Motor mit 148 PS.
"Indem er knapp unter der £40.000-Schwelle bleibt, umgeht er auch die Luxusauto-Steuer, was ihn günstiger im Unterhalt macht als einen 'normalen' SE L." — Auto Express UK
Eine Jubiläumsedition, die auf zwei Hochzeiten tanzt
Zehn Jahre gibt es den Kodiaq jetzt. Skoda hat diesen großen SUV im Jahr 2016 auf den Markt gebracht, und um diesen Anlass zu würdigen, legt die tschechische Marke nun eine limitierte Version mit dem vielsagenden Namen Edition X auf. Die Idee ist auf dem Papier nicht revolutionär – eine Sonderausstattung mit dunklerem Look und einem angepassten Preisschild – aber das Ergebnis ist verdammt klug.
Was zuerst auffällt, ist der clevere Preistrick. Indem Skoda den Preis unter der £40.000-Marke hält, entgeht die Edition X der britischen „Luxury Car Tax“. Konkret sparen die Käufer im UK nicht nur am Listenpreis, sondern auch bei der jährlichen Steuer. Raffiniert.
Was man an Bord findet
Die Basis ist der Skoda Kodiaq SE L – eine bereits gut ausgestattete Mid-Range-Version. Die Edition X fügt eine Reihe von markanten Elementen hinzu, die ihr ein sportlicheres Aussehen verleihen. Schwarze 19-Zoll-Leichtmetallfelgen, schwarz lackierte Details an den D-Säulen, ein beleuchteter „Dark Chrome“-Kühlergrill: Optisch hebt sie sich klar von den klassischeren Versionen ab.
Bei der Innenausstattung sind der 15-Zoll-Touchscreen mit kabellosem Apple CarPlay und Android Auto dabei. Eine Dreizonen-Klimaautomatik, perforierte Ledersitze, Matrix-LED-Scheinwerfer und getönte Scheiben runden die Ausstattung ab. Und da die Edition X auf der SE L-Basis aufbaut, sind die sieben Sitze serienmäßig an Bord – was nicht bei allen Kodiaq-Konfigurationen der Fall ist.

📋 Fiche technique
Welcher Motor steckt in der Edition X?
Es gibt nur eine Option: den 1.5 TSI mit 48V-Mild-Hybrid-Unterstützung, der 148 PS leistet, gekoppelt an ein 7-Gang-DSG und Vorderradantrieb. Allradantrieb ist bei dieser Ausstattung nicht erhältlich, und Skoda hat auch nicht vor, sie mit dem Plug-in-Hybrid zu kombinieren – jenem, der in anderen Versionen der Baureihe über 100 km elektrische Reichweite bietet.
Das ist der einzige nennenswerte Wermutstropfen. Für eine Familie, die viel unterwegs ist, wäre der PHEV mit seinen 204 PS eine interessante Option gewesen. So nehmen Sie den Mild-Hybrid oder lassen es bleiben. Der 48V-Mild-Hybrid ist auf der Straße ordentlich – er hilft beim Zwischenspurt und senkt den Verbrauch in der Stadt – aber im Alltag bleibt es ein klassischer Verbrenner.
Wann ist sie beim Händler?
Laut Auto Express wird die Edition X im späten Frühjahr 2026 bei den Händlern eintreffen. Ein genaues Datum gibt es noch nicht, aber der Zeitplan ist eng. Der Einstiegspreis liegt bei £39.995, was £40.590 OTR (on the road, inklusive Überführungskosten) entspricht.
Bislang ist diese Version für den britischen Markt angekündigt. Es gibt noch keine offizielle Bestätigung für eine deutsche Version mit Preisen in Euro. Sollte Skoda die kommerzielle Logik auf andere europäische Märkte übertragen, sollte man die Ankündigungen der nächsten Monate im Auge behalten.
Im Vergleich zum Rest der Modellreihe – was taugt sie?
Auf dem Papier schlägt die Edition X den standardmäßigen SE L klar im Preis-Leistungs-Verhältnis. Etwa £2.000 günstiger bei gleicher oder sogar höherer Ausstattung, plus dem britischen Steuervorteil – das Argument ist eindeutig. Gegenüber einem VW Tiguan oder einem Peugeot 5008 als Siebensitzer bleibt das Angebot in diesem Segment der großen Familien-SUVs wettbewerbsfähig.
In Deutschland erreichen die Rabatte auf normale Kodiaq-Modelle über Plattformen wie Carwow Spitzenwerte – bis zu 8.756 Euro Nachlass auf den PHEV (ab einem Preis von 49.230 Euro) und 7.978 Euro auf den Diesel-Allradler. Die Edition X ist in diesem Kreislauf noch nicht angekommen, aber wenn die Rabatte dem gleichen Muster folgen, dann wird's richtig interessant.
Geschrieben von
Thomas MartinSpezialist SUV, suv, crossover, essai, utilitaire, familiale, pickup, comparatif, citadine, berline, cabriolet
Expert SUV et crossovers depuis plus de 15 ans, Thomas a parcouru les routes du monde entier pour tester les véhicules les plus robustes. Ancien pi...
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