Škoda Epiq: Drei E-Varianten mit 85 bis 155 kW vorgestellt

Der Škoda Epiq enthüllt seine Elektro-Palette mit drei klaren Varianten: Den Epiq 35 mit 85 kW, den Epiq 40 mit 99 kW und den Epiq 55 mit 155 kW. Der 4,17 Meter kurze Elektro-SUV setzt auf eine aggressive Preispositionierung um die 25.000 €, um der Renault 5 E-Tech und chinesischen Modellen Paroli zu bieten.
"Die Ladezeiten für die 50-kW-Version sind nicht angegeben, aber mit 90 kW kann sich die LFP-Batterie in 28 Minuten von 10 auf 80 % laden." — Technische Daten Škoda

Eine neue Strategie mit der MEB+-Plattform
Der Škoda Epiq läutet die MEB+-Plattform der Volkswagen-Gruppe ein, eine Weiterentwicklung der bekannten MEB, die die ID.3 und Enyaq antreibt. Diese neue Architektur setzt auf Frontantrieb und verabschiedet sich vom üblichen Heckantrieb der Elektro-Modelle der Gruppe. Der E-Motor wandert unter die Haube und schafft so wertvollen Platz im Kofferraum.
Diese technische Konfiguration teilt er sich mit dem Volkswagen ID.Polo, dem Cupra Raval und dem ID.Cross. Das Ziel: Produktionskosten senken, um erschwinglichere Elektroautos anzubieten. Die Produktion läuft im spanischen Werk Pamplona, Seite an Seite mit seinen Konzern-Cousinen.
Zwei Batterien für drei Ausführungen
Die Epiq 35 und 40 teilen sich eine LFP-Batterie mit 38,5 kWh (37 kWh nutzbar), gefertigt von PowerCo im deutschen Werk Salzgitter. Diese Lithium-Eisenphosphat-Technologie setzt auf Langlebigkeit und Sicherheit. Die WLTP-Reichweite liegt bei 315 km für beide Versionen.
Der Epiq 55 hebt sich mit einer NMC-Batterie von 55 kWh (52 kWh nutzbar) ab. Diese Nickel-Mangan-Cobalt-Chemie bietet eine höhere Energiedichte und steigert die Reichweite auf 430 km WLTP. Bemerkenswert: Beide Batterien wiegen fast gleich viel, 291 kg für die LFP und 297 kg für die NMC.
Gestaffelte Leistung nach Bedarf
Die Basisversion Epiq 35 leistet 85 kW (116 PS) mit einem Drehmoment von 267 Nm. Das Sprinten von 0 auf 100 km/h dauert 11 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit ist auf 150 km/h begrenzt. Die DC-Ladeleistung ist auf 50 kW gedeckelt, genaue Ladezeiten gibt Škoda nicht an.
Der Epiq 40 behält die gleiche Batterie, gewinnt aber an Power mit 99 kW (135 PS). Die Beschleunigung verbessert sich auf 9,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Interessanter: Das Schnellladen steigt auf 90 kW, was einen Ladevorgang von 10 auf 80 % in 28 Minuten ermöglicht.
An der Spitze der Reihe entfaltet der Epiq 55 seine 155 kW (211 PS) und 290 Nm Drehmoment. Die Leistungswerte steigen spürbar: 7,4 Sekunden für 0-100 km/h und 160 km/h als Höchstgeschwindigkeit. Das Laden erreicht bis zu 133 kW, was laut Škoda einen Ladevorgang von 10 auf 80 % in 23 Minuten verspricht.
Ab welchem Preis?
Škoda peilt einen Einstiegspreis um 25.000 € ohne Bonus für den Epiq 35 an, aber Frankreich könnte diese Basisausstattung nicht erhalten. Der reale Preis würde eher bei 26.000 € starten. Der Hersteller orientiert seine Preisstrategie an der des aktuellen Kamiq mit Verbrenner.
Diese Preistafel stellt den Epiq der Renault 5 E-Tech (24.990 €) gegenüber und positioniert ihn unter der Renault 4 E-Tech (29.990 €). Der zukünftige Kia EV2 dürfte ebenfalls in diesem Bereich spielen und den Wettbewerb im Segment der erschwinglichen E-SUVs verschärfen.
Wann kommt er in den Handel?
Die offizielle Präsentation des Škoda Epiq ist für Mai 2026 geplant, der Marktstart soll im September 2026 erfolgen. Die ersten Auslieferungen betreffen den Epiq 55, während die Versionen 35 und 40 im November 2026 folgen. Die Sportausstattung Sportline kommt erst im Februar 2027.
Ein Rekord-Kofferraum für die Klasse
Trotz seiner 4,17 Meter Länge beansprucht der Epiq ein Kofferraumvolumen von 475 Litern. Diese bemerkenswerte Leistung übertrifft die des Elroq (470 l) und lässt direkte Konkurrenten deutlich hinter sich. Die Renault 4 E-Tech begnügt sich mit 420 Litern, während die Stellantis-SUVs (Peugeot e-2008, Jeep Avenger) bei etwa 380 Litern gedeckelt sind.
Dieser Kraftakt resultiert aus der MEB+-Architektur und seinem Frontmotor, der den hinteren Raum freimacht, der normalerweise vom Antriebsstrang belegt wird. Škoda behält seine kleinen praktischen Tricks: Regenschirm in der Fahrertür, integrierter Eiskratzer in der Heckklappe und zahlreiche Ablagefächer im Innenraum.
Der Epiq kündigt sich als neues elektrisches Flaggschiff von Škoda an und baut auf den Erfolg des Elroq auf, von dem 2025 über 100.000 Exemplare verkauft wurden. Mit seinen drei Varianten deckt der tschechische Hersteller breit ab und bewahrt gleichzeitig seinen Ruf für Preis-Leistungs-Verhältnis und Raumangebot. Es bleibt abzuwarten, ob diese Strategie gegen die chinesische Offensive und den sich verschärfenden europäischen Wettbewerb in diesem entscheidenden Segment ausreicht.
Geschrieben von
Thomas MartinSpezialist SUV, suv, crossover, essai, utilitaire, familiale, pickup, comparatif, citadine, berline, cabriolet
Expert SUV et crossovers depuis plus de 15 ans, Thomas a parcouru les routes du monde entier pour tester les véhicules les plus robustes. Ancien pi...
Alle Artikel anzeigen (10)Weiterlesen

•Skoda Epiq 2026 : le SUV électrique à 25 000 € qui défie le marché

•Skoda Epiq 2026: SUV-ul electric de 25.000 € care provoacă piața

•Skoda Epiq 2026: The $27,000 EV That's Shaking Up the Market

•Skoda Epiq 2026: электрический SUV за 25 000 евро

•Skoda Epiq 2026: Elektro-SUV für 25.000 € fordert den Markt heraus

•Skoda Epiq 2026: il SUV elettrico da 25.000 € che sfida il mercato

•Skoda Epiq 2026: elektryczny SUV za 25 000 euro, który wywraca rynek do góry nogami

•Skoda Epiq 2026: el SUV eléctrico de 25.000 € que desafía al mercado
