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Nissan Qashqai e-Power 2026: 205 PS Hybrid-SUV im Test

734 Wörter4 Min LesezeitVon Thomas Martin
Hauptfoto des Artikels : nissan qashqai - Nissan Qashqai e-Power 2026: 205 PS Hybrid-SUV im Test
© © WhatCar

Der Nissan Qashqai e-Power kommt 2026 mit einem ordentlichen Update seiner Hybrid-Technik: Die Leistung steigt von 190 auf dauerhaft 205 PS – früher gab‘s die nur im Sport-Modus. Der Verbrauch soll bei 4,4 l/100 km liegen, der CO₂-Ausstoß bei 100 g/km. Und Nissan legt ein Leasing-Angebot für 199 €/Monat im Rahmen der „Power-Kauftage“ drauf.

„Der Verbrenner treibt weiterhin nie die Räder an – er dient als Generator für den E-Motor, der nur einen 2,1-kWh-Akku hat.“ — L‘Auto Journal

Ein Software-Update, aber kein symbolisches

Das ist kein Facelift, keine neue Plattform. Nur ein Software-Update. Und trotzdem ändert sich im Alltag ne Menge. Vor 2026 gab‘s die 205 PS des Qashqai e-Power nur im Sport-Modus. Im normalen Betrieb musste man sich mit 190 PS begnügen. Nissan hat die volle Leistung einfach dauerhaft freigeschaltet – ohne die Hybrid-Architektur anzufassen.

Das e-Power-Prinzip bleibt gleich: Der 1,5-l-Turbo-Dreizylinder berührt nie die Räder. Er produziert Strom für den Elektromotor, der die Räder antreibt. Kein normales Getriebe, keine Kupplung. Road & Track, die Qashqai mit Europa-Spezifikation in den USA fahren konnten, fassen‘s gut zusammen: Es ist das gleiche Prinzip wie bei einer diesel-elektrischen Lok. Was das in der Praxis bedeutet? Ein Fahrgefühl, das einem reinen E-Auto sehr nahe kommt – ohne Reichweitenangst.

Nissan Qashqai Armaturenbrett
Foto: © WhatCar

📋 Fiche technique

Nissan Qashqai e-Power 2026
🔋Batterie
2,1 kWh

💡 Wussten Sie schon?
Der Nissan Qashqai e-Power hat kein traditionelles Getriebe. Der Verbrenner dient nur als Generator – der E-Motor treibt das Auto jederzeit an. Der Akku hat gerade mal 2,1 kWh.

20 Jahre Qashqai: Eine echte britische Erfolgsgeschichte

Der Qashqai wurde vor zwanzig Jahren der Öffentlichkeit vorgestellt. Seit dem Marktstart 2007 wurden in Großbritannien knapp 750.000 Einheiten verkauft, so Auto Express, der zum Jubiläum einen Vergleich zwischen dem Mk1 und dem aktuellen Mk3 veranstaltet hat. Der SUV steht regelmäßig in den Top 10 der jährlichen Neuwagenverkäufe in Großbritannien und wird in Sunderland gebaut – ein ziemlich starkes industrielles Symbol für die Region.

Die aktuelle Generation bewahrt die Stärken, die schon den ersten erfolgreich gemacht haben: erhöhte Sitzposition, ordentliche Rundumsicht, leichter Einstieg, mehr Platz als in einem vergleichbaren Kombi. Das sind keine glamourösen Argumente, aber genau die, die bei einem Familienkauf den Ausschlag geben.

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Foto: © Automag

Ab welchem Preis?

Im Leasing hat Nissan den Qashqai e-Power den ganzen März über für 199 €/Monat angeboten, bei einem Vertrag über 49 Monate mit 40.000 km und einer Anzahlung von 5.000 €. Laut L‘Auto Journal war die betroffene Ausstattung die Acenta, die eine gute Serienausstattung bietet. Das Angebot gilt bei den Händlern des Netzwerks unter dem Label „Power-Kauftage“. WhatCar UK berichtet auch von Leasing-Angeboten auf dem britischen Markt ab 204 £/Monat mit ähnlichen Konditionen.

Wer lieber bar oder per klassischem Kredit kaufen möchte, muss die Listenpreise in Europa je nach Markt prüfen – Nissan hat noch keine einheitliche Preisliste für 2026 für alle Länder veröffentlicht.

Im Vergleich zur Konkurrenz: Wo steht er wirklich?

Das Segment der kompakten Hybrid-SUVs ist ein ziemlich dichtes Schlachtfeld geworden. Der Kia Sportage Hybrid startet in Großbritannien bei 34.475 £ mit 145 PS – also teurer bei weniger Leistung. Der SEAT Ateca, zehn Jahre lang ein direkter Konkurrent, wurde laut Auto Express offiziell eingestellt, der Verkaufsstopp wurde im März 2026 bestätigt. Der Ateca hatte sich zu lange nicht weiterentwickelt, und die Konkurrenz hat ihn klar eingeholt.

Bei den chinesischen Herausforderern versucht der Omoda 5, mit einem attraktiven Preis Marktanteile zu gewinnen, aber WhatCar UK merkt an, dass sein 1,6-Liter-Motor bei Belastung „ziemlich rau“ wird und das Automatikgetriebe etwas träge reagiert. Das ist beim Qashqai nicht der Fall, dessen Fahren im permanenten E-Modus genau diese Art von Unannehmlichkeiten ausbügelt.

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Geschrieben von

Thomas Martin

Spezialist SUV, suv, crossover, essai, utilitaire, familiale, pickup, comparatif, citadine, berline, cabriolet

Expert SUV et crossovers depuis plus de 15 ans, Thomas a parcouru les routes du monde entier pour tester les véhicules les plus robustes. Ancien pi...

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