Mazda CX-5 2026: Größer, besser ausgestattet, mit Abstrichen

Der Mazda CX-5 geht 2026 in die dritte Generation mit einer um 4,5 Zoll verlängerten Karosserie, einem um 4,6 Zoll gestreckten Radstand und einem neuen Google-Built-In-Touchscreen, der den legendären Drehregler ersetzt. In den USA ab 29.990 Dollar, in Europa ab 38.600 Euro erhältlich, gewinnt das japanische SUV an Raum und Technologie – verliert dabei aber seinen Turbomotor und einige sorgfältig kaschierte Details in der Verarbeitung.
„Wir haben gelernt, dass unsere Kunden die geschwungene Naht am Lenkrad nicht höher bewerten als das günstigere Modell, das im neuen CX-5 zum Einsatz kommt.“ — Jeffrey Guyton, CFO Mazda, zitiert von Automotive News
Eine veränderte Silhouette
Die entscheidende Zahl: 4,69 Meter Länge, gegenüber rund 4,57 Metern der Vorgängergeneration. Auf dem Papier wirkt das unspektakulär, doch die zusätzlichen 4,6 Zoll Radstand (insgesamt 2.815 mm) führen zu einer echten Transformation der Rückbank. Laut Car and Driver findet ein 1,80 Meter großer Erwachsener hinter einem gleich großen Fahrer endlich vergleichbaren Raum wie in Honda CR-V und Volkswagen Tiguan – was der Vorgänger vermissen ließ.
Der Kofferraum wächst auf 583 Liter, ein Plus von 61 Litern gegenüber dem Vorgänger, mit einem tieferen Ladeboden. Bei umgeklappten Sitzen: 1.819 Liter. Die Rückbank ist nun im Verhältnis 40/20/40 geteilt, sodass sich Ski oder Bretter verstauen lassen, ohne zwei Passagiere opfern zu müssen.
Der Drehregler ist tot. Es lebe der Touchscreen.
Über ein Jahrzehnt lang war der Mazda-Connect-Drehregler eines der wenigen Infotainment-Bedienelemente, das Enthusiasten vehement verteidigten. Ergonomisch, wenig ablenkend, folgte er der Jinba-Ittai-Philosophie des Herstellers. 2026 verschwindet er zugunsten eines 10,25-Zoll-Touchscreens mit integriertem Google Built-In.
Mazda rechtfertigt den Wechsel mit der Flexibilität des neuen Systems. Matthew Valbuena, Projektleiter für Bordtechnik, verglich die beiden Ansätze mit iPod Classic und iPod Touch: „Beide können dasselbe, aber der iPod Touch bietet mehr Flexibilität und kann mehr“, erklärte er gegenüber Motor1. Im Prinzip ein nachvollziehbares Argument. In der Praxis wandern die Klimabedienelemente auf den Bildschirm – sie bleiben zwar am unteren Rand fixiert, was den Schaden begrenzt, aber es ist dennoch ein ergonomischer Rückschritt gegenüber den früheren physischen Tastern.
Das Lenkrad erhält dedizierte Tasten für die 360-Grad-Kamera, den M-Drive und die Medienquellenauswahl. Das Kombiinstrument wird zu einem 10,3-Zoll-Digitaldisplay, und das Head-up-Display ist mehr als doppelt so groß wie zuvor.
📋 Fiche technique
Der Turbo fällt weg, der Hybrid kommt später
Das ist der wunde Punkt. Die aufgeladene Version des 2,5-Liters – die von Enthusiasten bevorzugte – ist aus der Liste gestrichen. Der einzige zum Marktstart erhältliche Motor ist der Vierzylinder-Sauger mit 187 PS und 252 Nm, kombiniert mit einem Sechsgang-Automatikgetriebe und serienmäßigem Allradantrieb. Jalopnik fasst die Sache unverblümt zusammen: „Größer und besser im Alltag, aber nicht besser zu fahren.“
Wann kommt der Hybrid?
Mazda hat einen Hybrid bestätigt, ohne ein konkretes Datum zu nennen. Laut Road & Track hat der Hersteller auch nicht bestätigt, ob der Turbo jemals zurückkehrt. Europäische Käufer, die auf einen elektrifizierten Antrieb warten, müssen sich vorerst gedulden – wahrscheinlich bis mindestens 2027, so die verfügbaren Informationen.

Die versteckten Einsparungen, die Mazda hofft, dass Sie sie nicht sehen
Car and Driver hat etwas entdeckt, das die Pressemitteilung nicht erwähnt. CFO Jeffrey Guyton gab gegenüber Automotive News zu, dass die geschwungene Naht am Lenkrad des teureren Modells für die Kunden keinen Mehrwert bietet. Dasselbe gilt für die abgespeckte Innenausstattung der unteren Ausstattungslinie, die auf Details wie beleuchtete Fensterheber-Schalter und eine Soft-Touch-Armaturenbrettverkleidung verzichtet. Mazda hat gelernt, dass manche Kunden diese Details nicht schätzen – und spart dort, wo es niemandem auffällt.
Geschrieben von
Sophie RenardSpezialist luxe, premium, sportive, sport auto, allemandes, reglementation, assurance, prix, ventes
Spécialiste du segment premium et luxe, Sophie couvre l'actualité des marques prestigieuses depuis 12 ans. Ancienne attachée de presse pour un cons...
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