Dacia Duster Spirit of Sand und Striker: Zwei SUV, die die Modellpalette neu definieren

Dacia spielt Anfang 2026 zwei Karten gleichzeitig aus: den Duster Spirit of Sand, eine auf 500 Exemplare limitierte Sonderserie zum Dakar-Sieg, und den brandneuen Striker, ein 4,62 Meter langes Familien-Crossover, der am 10. März offiziell vorgestellt wird. Derweil steckt der Duster in einer schwierigen Phase: Die Neuzulassungen sind im Januar 2026 laut Dataforce um 41 % eingebrochen – 8.842 Einheiten gegenüber 14.973 im Vorjahresmonat.
„Der Duster Spirit of Sand kann innerorts bis zu 60 % der Zeit elektrisch fahren, mit zwei 50-Liter-Tanks – Benzin und LPG – für eine Reichweite von rund 930 Meilen zwischen zwei Tankstopps.“ — Auto Express UK
Der Duster Spirit of Sand: 500 Exemplare für den Dakar-Sieg
Dacia hat die Rallye Dakar 2026 mit seinem Prototypen Sandrider gewonnen, pilotiert vom Katarer Nasser Al-Attiyah – und das bereits in der zweiten Teilnahme an dem Rennen. Die direkte Folge: eine limitierte Sonderedition namens Duster Spirit of Sand, die unmittelbar nach dem Sieg angekündigt wurde.
Das Konzept ist simpel. Man nehme einen Duster in der Extreme-Ausstattung, verpasse ihm eine „Sandstone“-Lackierung, Seitenaufkleber, die an den Sandrider erinnern, schwarze 17-Zoll-Leichtmetallfelgen „Tergan“, kupferfarbene Akzente und einen 6 mm dicken Motorschutz unter dem Aggregat. Optisch haut das rein. Bei der Geländevorbereitung sind wir ehrlich: Das ist vor allem Kosmetik.
Weniger kosmetisch ist der Antrieb. Der Spirit of Sand bekommt den neuen Hybrid-G 150 – einen 1,2-Liter-Turbo mit 140 PS, kombiniert mit einem 31-PS-Elektromotor an der Hinterachse, Doppelkupplungsgetriebe und LPG-Kompatibilität. Der Heckmotor ist clever: Er hat ein Zweigang-Getriebe, der erste Gang für Drehmoment beim Klettern, der zweite für hohe Geschwindigkeiten bis zu 86 mph (ca. 138 km/h) laut Auto Express. In der Stadt sollen bis zu 60 % der Strecke elektrisch zurückgelegt werden.
Der Innenraum übernimmt die gesamte Extreme-Ausstattung, ergänzt um das Cold-Paket (beheizbare Sitze und Lenkrad), einen Totwinkelwarner und eine Multiview-Kamera.

Der Preis: 28.990 €. Und das Problem, das seht ihr kommen. Diese 500 Exemplare sind vorerst nur für den rumänischen Markt bestimmt. In Frankreich müsst ihr euch mit den Fotos begnügen.
📋 Fiche technique
Ein Einbruch von 41 %, der Fragen aufwirft
Januar 2026, die Zahlen sind da und sie tun weh. Der Duster fällt von 14.973 Neuzulassungen auf 8.842 in einem Monat. Laut Motorsactu, das sich auf Dataforce-Daten stützt, liegt die Hauptursache in der Zurückhaltung der Käufer angesichts des für Sommer 2026 angekündigten Facelifts: neues Design, inspiriert vom Bigster, verbesserter E-Tech-Hybrid, aufgefrischter Innenraum, Assistenzsysteme der Stufe 2+.

Das ist nachvollziehbar. Wenn die Gerüchte kursieren, warten die Leute. Ich habe dasselbe beim Tiguan vor dem letzten Facelift gesehen – die Händlerparkplätze waren sechs Monate lang leer. Dazu kommt ein Kalendereffekt: Der Januar 2025 hatte von einem Bestand an aufgeschobenen Auslieferungen aus dem Jahresende 2024 profitiert (vor der Anpassung der Prämie), was die Zahlen in die Höhe getrieben hatte.
Der Wettbewerbsdruck spielt ebenfalls eine Rolle. Der Citroën C3 Aircross in der Mild-Hybrid-Version bietet bis zu 7 Sitze und einen Rabatt von 3.100 € laut Motor.es, bei einem Einstiegspreis in der gleichen Preisklasse wie der Duster. Und auf der chinesischen Bedrohungsseite: Der GWM Haval Jolion Pro kommt in Deutschland zu 24.990 € mit Panoramadach, Kunstleder, 177 PS und 360-Grad-Kamera serienmäßig, so Auto Bild. Die Konkurrenz macht keine Gefangenen.
Der Striker – der Dacia, den keiner erwartet hat
Am 10. März 2026 hat Dacia offiziell den Striker vorgestellt. Und die Überraschung ist: Es ist nicht ganz der hochgelegte Kombi, den alle erwartet hatten.
Laut Caradisiac misst der Striker 4,62 Meter in der Länge – ein Rekord für Dacia – und zeigt ein dynamischeres, fließenderes Profil als der Bigster (4,57 m). Er basiert auf der CMF-B-Plattform, derselben wie Sandero, Jogger, Duster und Bigster. Die Front hat einen anderen Stil als die anderen Modelle der Baureihe, und die ersten Bilder verleihen ihm laut Caradisiac einen Hauch von chinesischem Elektro-SUV.
Geschrieben von
Thomas MartinSpezialist SUV, suv, crossover, essai, utilitaire, familiale, pickup, comparatif, citadine, berline, cabriolet
Expert SUV et crossovers depuis plus de 15 ans, Thomas a parcouru les routes du monde entier pour tester les véhicules les plus robustes. Ancien pi...
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