Audi A6 2026 Test: V6 Turbo als Serienmotor, ab 65.395 Dollar

Der neue A6 2026 von Audi kommt mit einem V6 3.0 Turbo mit 362 PS in Serie und einem Grundpreis von 65.395 Dollar. Gebaut auf der neuen Premium Platform Combustion-Architektur, verzichtet er auf Vierzylinder-Varianten zugunsten eines stärkeren Motors, einem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe und serienmäßigem Allradantrieb.
"Man muss fast 80.000 Dollar hinblättern, um das Sport Plus-Paket zu bekommen, das den A6 fast in einen S6 verwandelt" — Car and Driver

Ein einziger V6 für die gesamte Modellreihe
Schluss mit Kompromissen bei den Einstiegsmotorisierungen. Der A6 2026 trifft die radikale Entscheidung für einen einzigen Motor: den V6 3.0 Turbo, der nun 362 PS und 406 Nm Drehmoment entwickelt – ein Zuwachs von 27 PS und 37 Nm gegenüber der Vorgängergeneration. Diese Extra-Power sollte einen Sprint von 0 auf 100 km/h in unter 4,7 Sekunden ermöglichen und die Leistung des alten, von Car and Driver getesteten A6 verbessern.
Das Getriebe bleibt dem S tronic-Siebengang und dem serienmäßigen Quattro-Allradantrieb treu. Audi hat an der Diskretion gearbeitet: neue Dichtungen an den Türen, Überarbeitungen des Automatikgetriebes und sogar in die Reifen eingearbeitete Schäume sollen die Abrollgeräusche reduzieren.

Die Premium Platform Combustion-Architektur
Dieser neue A6 basiert auf Audis Premium Platform Combustion (PPC)-Architektur, die er sich mit dem A5, dem Q5 und dem SQ5 teilt. Diese Plattform bringt eine Reihe von Verbesserungen bei der Geräuschdämmung und strukturellen Steifigkeit mit sich. Die Abmessungen verändern sich leicht: plus 6 cm Länge und minus 1,3 cm Breite, aber der Radstand bleibt im Großen und Ganzen gleich.
Das Exterieur-Design bewahrt die Audi-DNA, betont aber die skulpturalen Linien der Stoßstangen und Flanken. Die neuen LED-Scheinwerfer vorne und hinten tragen zu dieser ästhetischen Modernisierung bei, auch wenn das optionale S Line Black Optic-Paket laut Car and Driver dazu neigt, einige Kurven der Karosserie zu kaschieren.
Zu welchem Preis für die gut ausgestatteten Versionen?
Die Modellreihe startet bei 65.395 Dollar für die Premium-Ausstattung – ein Preis, den The Drive angesichts der aufgewerteten Serienausstattung als "vernünftig" bezeichnet. Aber es wird schnell teurer: Um zu den adaptiven Luftfedern und den geregelten Dämpfern zu gelangen, muss man die Prestige-Ausstattung wählen.
Das Sport Plus-Paket, das den A6 buchstäblich verwandelt – mit tiefergelegter Sportfahrwerk, 21-Zoll-Leichtmetallrädern auf Sommerreifen, sperrdifferentialgesteuerter Vektorlenkung und Vierradlenkung – ist nur für diese Top-Ausstattung erhältlich. Ergebnis: Die Rechnung steigt auf fast 80.000 Dollar.

Ein High-Tech-Interieur, aber umstritten
Das Interieur erhält eine Generalüberholung mit dem, was Audi seine "digitale Bühne" nennt: einem 11,9-Zoll-Fahrerdisplay und einem 14,5-Zoll-Zentralen-Touchscreen. Ein dritter 10,9-Zoll-Beifahrerbildschirm kommt bei den Ausstattungen Premium Plus und Prestige hinzu.
Die sehr umschließenden Sportsitze vorne gibt es nur in der Prestige-Ausstattung, während ein Flachbodenlenkrad optional erhältlich ist. Ein für das zweite Quartal 2026 geplantes Update wird die aktuellen kapazitiven Schieberegler am Lenkrad durch physische Drehräder ersetzen – ein Eingeständnis, dass die übertriebene Touch-Bedienung an ihre Grenzen stößt.

Leistung und Fahrwerk: Das Sport Plus-Paket ändert alles
Car and Driver hebt die radikale Transformation hervor, die das Sport Plus-Paket für das Fahrverhalten bringt. Mit diesem Kit "dreht sich der A6 um den Scheitelpunkt wie eine gut abgestimmte Sportlimousine", dank des überarbeiteten sperrdifferentialgesteuerten Hinterachsdifferenzials und der neuartigen Vierradlenkung.
Ohne dieses Paket müssen sich die Einstiegsversionen mit Schraubenfedern und passiven Dämpfern begnügen – weit entfernt vom dynamischen Potenzial, das diese neue Generation entfalten kann. Eine fragwürdige preispolitische Entscheidung, die die Fähigkeiten des Autos je nach Ausstattungsniveau künstlich beschränkt.
Das tiefergelegte Sportfahrwerk, die 21-Zoll-Leichtmetallräder und die Sommerreifen des Sport Plus-Pakets verwandeln das Fahrvergnügen so sehr, dass Jalopnik empfiehlt, den Kauf ein paar Monate zu verschieben, bis sich das Angebot konkretisiert und die ersten Erfahrungsberichte aus der Praxis eintreffen.
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Geschrieben von
Thomas MartinSpezialist SUV, suv, crossover, essai, utilitaire, familiale, pickup, comparatif, citadine, berline, cabriolet
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